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Margot-Friedländer-Preis

Die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa lobt zu Ehren von Margot Friedländer den Margot-Friedländer-Preis mit einem Preisgeld von bis zu 5.000 € aus. Der Preis und der dazugehörige Wettbewerb soll Schüler*innen und Lehrer*innen motivieren, sich mit dem Holocaust und heutiger Erinnerungskultur auseinanderzusetzen und sich mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen aktiv im Kampf gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Ausgrenzung zu engagieren.

Zur Bewerbung um den Preis mit einer Projektidee sind Schüler*innen ab der 5. Klasse eingeladen. Das Preisgeld dient zur Finanzierung des mit dem Preis ausgezeichneten Projekts.

2016: Georg-Büchner-Gymnasium, Hermann-Ehlers-Gymnasium und Löcknitz-Grundschule

Bei der Preisverleihung des Margot-Friedländer-Preises am 9. Februar 2016 wurden zwei Projekte ausgezeichnet und mit insgesamt 5.000 Euro in ihrer Umsetzung unterstützt: Das Hip-Hop-Projekt „Human Family“ wird von Schüler*innen mit und ohne Fluchthintergrund des Georg-Büchner-Gymnasiums umgesetzt. Das Projekt „Archiv-AG“ von Schüler*innen des Hermann-Ehlers-Gymnasium wird die Geschichten jüdischer Klassenkameraden währende des Nationalsozialismus bearbeiten. Einen Anerkennungspreis von 1.000 Euro erhält das Projekt der Löcknitz-Grundschule „Denk-mal an jüdische Bürger“ in Schöneberg.

Wir freuen uns besonders, dass wir S.E. John B. Emerson, Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika in der Bundesrepublik Deutschland, als Laudator begrüßen durften. Er hob das Leben Margot Friedländers und die Bedeutung von Erinnerungskultur hervor. Ozan Keskinkilic und Ilka Keuper, Jurymitglieder*innen des Margot-Friedländer-Preises, begründeten die Juryentscheidung . Margot Friedländer überreichte im Anschluss die Preise. Die Preisauszeichnung wurde durch musikalische Beiträge des Julius-Stern-Instituts begleitet.

Hier gelangen Sie zur Veranstaltungsseite der Preisverleihung des Margot-Friedländer-Preises am 26. Januar 2015.

2015: Die Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik

Mit dem “ErinnerungsKulturProjekt app2future” möchte die Schülergruppe einen mobilen Lern-, Erinnerungs- und Zukunftsort aufbauen. Dieser kann in der Schule auch in den Folgejahren genutzt und weiterentwickelt werden. Mit dem „ErinnerungsKulturProjekt app2future“ möchte die Schülergruppe ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rechtsextremismus und Ausgrenzung setzen. An der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik leben und lernen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus allen Teilen der Welt. Kulturelle und religiöse Vielfalt prägen und bereichern das Miteinander, das seinen Höhepunkt in der gemeinsamen Leidenschaft, dem Tanz und der Bewegung, findet. Um ein Miteinander geht es auch in der Projektidee app2future. Der Gebrauch mobiler Geräte, wie Smartphones oder Tablet-Computer, als Lehr- und Lernmedium gewinnt zunehmend auch für schulische Einrichtungen an Bedeutung. Diese Bildungstechnologie der Zukunft soll für den mobilen Lern-, Erinnerungs- und Zukunftsortes genutzt werden.  Im Vordergrund steht die Entwicklung einer App die bewusst die Zukunft in den Blick nimmt und mit einer aktiven Kultur der Erinnerung an Vergangenes verbindet. Der genaue Inhalt wird noch von der Schülergruppe erarbeitet. Mögliche Inhalte werden auf Zeitzeugeninterviews und die Dokumentation jüdischen Lebens in Berlin basieren.

Hier gelangen Sie zur Veranstaltungsseite der Preisverleihung des Margot-Friedländer-Preises am 26. Januar 2015.

Preisträger 2014 Margot-Friedländer-Preis

Preisträger Margot-Friedländer-Preis 2014 v.l.n.r Yakov Hadas-Handelsman, Botschafter Israels in Deutschland; Henning Wehmeyer, betreuende Lehrkraft Staatliche Ballettschule Berlin und Schule für Artistik; Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien; Schülerin; Margot Friedländer; Schülerinnen und Schüler; André Schmitz-Schwarzkopf, Vorstandsvorsitzender Schwarzkopf-Stiftung