Laufende Projekte und bisherige Preisträger*innen

2017

  • 2015: Die Schüler*innen der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik entwickelten die digitale App toleranCUBE.

In Anwesenheit von Margot Friedländer wurde der erste Preis in Höhe von 5.000 Euro an das Projekt „Moving Sculptures“ von Schüler*innen der Carl-Bosch-Oberschule Berlin verliehen, die in diesem Jahr zu den „Euthanasie“-Morden am heutigen Gedenkort ‚ Geschichtslabor‘ am Eichborndamm 238 eine Performance und Installation erarbeiten. Der zweite Preis in Höhe von 1.700 Euro ging an das Projekt „Sog nit kejnmol“, in dem Schüler*innen des Gottfried-Keller-Gymnasiums in Berlin die Biografien ehemaliger jüdischer Nachbar*innen der Schule recherchieren und ab 2017 eine jährliche Gedenkveranstaltung am 9. November an Gleis 17 initiieren möchten. Hier gelangen Sie zur Veranstaltungseite der Preisverleihung am 21. März 2017.

Die Projekte der Preisträger*innen 2017 laufen aktuell und werden bis zum Ende des Jahres abgeschlossen. An dieser Stelle präsentieren wir aktuelle Eregbnisse aus laufenden und abgeschlossenen Projekten.

2016

 

Bei der Preisverleihung des Margot-Friedländer-Preises am 9. Februar 2016 wurden zwei Projekte ausgezeichnet und mit insgesamt 5.000 Euro in ihrer Umsetzung unterstützt: Das Hip-Hop-Projekt „Human Family“ wird von Schüler*innen mit und ohne Fluchthintergrund des Georg-Büchner-Gymnasiums umgesetzt. Das Projekt „Archiv-AG“ von Schüler*innen des Hermann-Ehlers-Gymnasium wird die Geschichten jüdischer Klassenkameraden währende des Nationalsozialismus bearbeiten. Einen Anerkennungspreis von 1.000 Euro erhält das Projekt der Löcknitz-Grundschule „Denk-mal an jüdische Bürger“ in Schöneberg. Hier gelangen Sie zur Veranstaltungsseite der Preisverleihung des Margot-Friedländer-Preises am 9. Februar 2016.

2015

Mit dem ErinnerungsKulturProjekt app2future und der Entwicklung der App toleranCUBE wollten die Schüler*innen der Staatlichen Ballettschule Berlin und Schule für Artistik ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus, Islamfeindlichkeit und Homophobie setzen. Am Beispiel von (Zeit-)Zeug*innen thematisiert die App toleranCUBE vergangene und gegenwärtige Akte von Ausgrenzung und Diskriminierung, Intoleranz und Hass, Gewalt und Vernichtung. toleranCUBE gibt diesen Zeugen unmenschlichen Handelns und menschenverachtender Erniedrigung eine Stimme und ein Gesicht. Einer der CUBES nimmt die Lebensgeschichte Margot Friedlanders ins Zentrum. Die besondere Leistung der App toleranCUBE ist daher vor allem, den Blick in die Zukunft zu richten und Menschen aller Altersgruppen zu zivilgesellschaftlichem Engagement zu ermutigen und den Dialog zu fördern. Hier gelangen Sie zur Veranstaltungsseite der Preisverleihung des Margot-Friedländer-Preises am 26. Januar 2015.

Hier geht es zum Download der App mit Interviews mit Rabbiner Daniel Alter und vielen mehr.