Termine
“Black Box BRD“
Kooperation: Collegium Hungaricum Berlin
Ort: Collegium Hungaricum, Dorotheenstraße 12, 10117 Berlin
Beschreibung:
Die Zeit des Terrorismus der „Roten Armee Fraktion“ (RAF) beschäftigte die deutsche Gesellschaft bis in die 1990er-Jahre hinein und stellte die Behörden der Bundesrepublik Deutschland vor eine Zerreißprobe. In dem Film „Black Box BRD“ stellt Andreas Veiel die Biographien von Wolfgang Grams und Alfred Herrhausen einander gegenüber. Es sind zwei Lebensgeschichten, die unterschiedlicher nicht sein können und bezeichnend für die feindlichen Lager einer polarisierten Gesellschaft der damaligen Zeit sind. Veiel gelingt im Gespräch mit Angehörigen und Bekannten der beiden Personen eine beeindruckende Dokumentation über einen prägenden Teil jüngerer deutscher Geschichte.
Alfred Herrhausen, geboren in den 1930er-Jahren, profitiert vom Wirtschaftswunder und steht in den 1980er-Jahren an der Spitze der Deutschen Bank. Damit gehörte Alfred Herrhausen als „Top-Manager“ zu den mächtigsten Männern des Landes. Wolfgang Grams hingegen, ein Kind der 1960er-Jahre, rebelliert gegen das System und gegen „Konsumterror“. Er geht in den Untergrund und wird schließlich zu den Anführern der dritten RAF-Generation gezählt. Im November 1989 fällt Alfred Herrhausen einem Attentat zum Opfer. Bis heute ist nicht vollständig geklärt, ob Wolfgang Grams für das Attentat an Alfred Herrhausen verantwortlich ist. „Black Box BRD“ wurde mehrfach ausgezeichnet und erhielt u.a. den Europäischen Filmpreis im Jahre 2001 sowie den Filmpreis für den besten Dokumentarfilm 2002.
Fotos ansehen
zur Übersicht
Veranstaltungskalender
Gesichter der Stiftung
40. Geburtstag der Stiftung



Social Networks