Termine
“Plötzlich war ich Jüdin - Das unglaubliche Leben der Inge Deutschkron“
zu Gast: Inge Deutschkron, Journalistin
Kooperation: Inge Deutschkron Stiftung Status: Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Weitere Anmeldungen können daher leider nicht berücksichtigt werden.
Ort: Konferenzsaal der Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28.29, 10178 Berlin
Beschreibung:
„Plötzlich war ich Jüdin“ – eine für die 10jährige Inge Deutschkron zunächst unverständliche Fest¬stellung, weil sie in einer nicht religiösen Familie aufgewachsen ist. In den Jahren nach 1933 musste sie lernen was es heißt, als Jüdin in einem Nazi-Staat zu leben. Als im Jahr 1941 die Deportationen begannen, boten nicht-jüdische Freunde Inge und ihrer Mutter an, sie zu verstecken. „Stille Helden“ so nennt Inge diese Menschen, die ihr Leben riskierten, damit sie überleben konnten. Das Leben im Untergrund war geprägt von Unsicherheit und Angst. Doch Inge Deutschkron und ihre Mutter blie¬ben von den Nazis unentdeckt und überlebten. 1946 ging Inge D. für einige Jahre nach England. Sie kehrte in den fünfziger Jahren nach Deutschland zurück und arbeitete zunächst als freie Journalistin, später als Korrespondentin der israelischen Zeitung MAARIV in Bonn. Sie erlebte dort den immer noch vorhandenen Antisemitismus, traf auf alte Nazis in neuen Ämtern und beschloss Anfang der sieb¬ziger Jahre, nach Israel zu gehen. Dort arbeitete sie als Journalistin der Zeitung MAARIV, die sie in Bonn vertreten hatte. Zwanzig Jahre später besuchte sie Berlin zur Uraufführung des Theaterstücks „Ab heute heißt Du Sara“, das ihr Leben darstellt. Von da an hielt sie Vorträge an Berliner Schulen und lebt seit 2001 wieder in Berlin.
Ein Film von Jürgen Bevers über das Leben der Journalistin und Autorin Inge Deutschkron.
Frau Deutschkron steht nach der Filmvorführung für ein Gespräch zur Verfügung.
Fotos ansehen
zur Übersicht
Veranstaltungskalender
Gesichter der Stiftung
40. Geburtstag der Stiftung



Social Networks