„Den Idealismus und die Vision der Anfangsjahre der Union aufrecht zu erhalten, ist die Herausforderung“

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Die EU-Bürgerrechtsbeauftragte Emily O‘Reilly wird mit dem Schwarzkopf-Europa-Preis für ihre Arbeit zur Erhaltung der Integrität der Organe der Europäischen Union und das Festhalten an der Europäischen Idee ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung wird sie zum Thema des europäischen Zusammenhalts eine Rede halten.

In Zeiten des Aufstiegs rechter Populisten, des Brexits und zahlreichen Krisen, die die Europäische Union seit einigen Jahren erschüttern, verteidigt Emily O‘Reilly als EU-Bürgerrechtsbeauftragte die Interessen der Bürger*innen der Europäischen Union und gibt ihnen eine Stimme in Brüssel und Straßburg.

„Emily O’Reilly ist seit Jahren eine Inspiration für junge Menschen. Durch ihre unermüdete Arbeit gegen die Erosion der Europäischen Union ist sie ein Vorbild für die europäische Jugend geworden“, sagt André Schmitz-Schwarzkopf, Vorsitzender der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa.

Genau für diese Verdienste wurde Sie von jungen Europäer*innen als Schwarzkopf-Europa-Preisträgerin 2017 ausgewählt. Mit ihrer Rede „Was uns zusammenhält“ wir sie sich in der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland am Montag, den 24. April wiederum an diese wenden.

„Die Gründung der Union war für manche ein poetischer Akt, ein Akt der Erlösung, ein Akt der Hoffnung und insbesondere ein Akt der Liebe. Allerdings bezog sich die Gründung, und bezieht sich noch heute, auf Handel und Zölle, Sicherheit, grenzüberschreitende Migration – die unpoetischsten Teile des täglichen Lebens und der internationalen Kooperation. Die Erhaltung des Idealismus und der Vision der Anfangsjahre der Union, die Poesie am Leben zu erhalten und ihr Bedeutung zu geben, das ist die Herausforderung.“, sagt Emily O’Reilly.

Zur Veranstaltung könnt ihr euch noch hier anmelden oder unter anmeldung(a)schwarzkopf-stiftung.de. Bitte beachtet, dass die Veranstaltung in englischer Sprache stattfindet.

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