Rückblick

Sie möchten regelmäßig über unsere kommenden Veranstaltungen informiert werden? Mit diesem Formular können Sie sich in unseren Einladungsverteiler eintragen. Bitte beachten Sie, dass sich die Diskussionsveranstaltungen der Schwarzkopf-Stiftung an eine Zielgruppe von 16-28 Jahren richtet.


  • Europäischer Einigungsprozess: Die Verständigung zwischen Russland und EU als Notwendigkeit?
    Mit den Worten „ich bin russophiel und ich verstehe nicht warum das beinahe den Charakter eines Schimpfwortes hat“ begann Matthias Platzeck seinen Ausführungen vor den 80 Gästen im Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung. Er betonte man dürfe bei der Bewertung Russlands nicht vergessen, dass z.B. die USA oder Saudi-Arabien ebenfalls Völkerrechtsbrüche begingen, aber keine Sanktionen verhängt bekämen. Man müsse Russland Völkerrecht erst vorleben, bevor man es erwarten könne. „Die Sanktionen zeigen nicht die gewünschte Wirkung und deshalb... Zu dieser Veranstaltung
  • Der demographische Wandel: Wie sieht die Generationengerechtigkeit der Zukunft aus?
    Prognosen für den demographischen Wandel zeichnen ein düsteres Bild für Europa. Schon jetzt ist Europa die Weltregion mit dem höchsten Durchschnittsalter, Tendenz steigend. Ohne Zuwanderung schrumpfen die Bevölkerungszahlen sowohl in Deutschland als auch in Europa. Das bedeutet neue Herausforderungen für die Sozial- und Gesundheitssysteme in Bezug auf die Generationengerechtigkeit, denn sie bauen auf eine Solidarität, die nicht mehr selbstverständlich scheint. Obwohl diese Probleme in vielen Staaten in ähnlicher Form auftreten, werden sie derzeit hauptsächlich noch... Zu dieser Veranstaltung
  • Humanitäre Hilfe in Krisen: Wie können Menschenrechte gestärkt werden?

    01/12/2015, Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung
    Humanitäre Hilfe in Krisen: Wie können Menschenrechte gestärkt werden?
    Aufgrund der Flüchtlingskrise rücken Missstände in Menschenrechtsfragen ins Zentrum der europäischen Öffentlichkeit, die sonst mitunter sehr ausdauernd ignoriert werden. Diese Krise kann nur verstehen, wer auch die Fluchtursachen berücksichtigt, nämlich die Unmöglichkeit eines sicheren und menschenwürdigen Lebens. Deutschland stellt, ebenso wie die EU, in dieser Frage hohe moralische Ansprüche an sich selbst. Werden diese in der Praxis erfüllt? Welche Möglichkeiten bietet eine moderne Menschenrechtspolitik? Wie können Menschenrechte verbindlicher gestaltet werden und welche Pflichten ergeben sich... Zu dieser Veranstaltung
  • Die Überwindung des Antiziganismus in Europa

    01/12/2015, Weltsaal des Auswärtigen Amts
    Die Überwindung des Antiziganismus in Europa
    Antiziganismus ist das Haupthindernis für das wirtschaftliche und soziale Vorankommen der Gemeinschaften von Sinti und Roma im heutigen Europa. Negative Vorurteile und Narrative prägen jene politischen Debatten, welche über das Handeln von Regierungen entscheiden. Die Diskussionsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden darüber diskutieren, was Regierungen tun können, um Bemühungen zur Bildung gegen Antiziganismus von Seiten des Staates und der Zivilgesellschaft zu stärken und zu systematisieren, und wie diese Bemühungen vereint werden können, um eine reale Veränderung im... Zu dieser Veranstaltung
  • Digitalisierung der Energiewirtschaft – Kommt die ‚schöne neue Welt‘?

    24/11/2015, Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung
    Digitalisierung der Energiewirtschaft – Kommt die ‚schöne neue Welt‘?
    Wenige Tage vor dem Klimagipfel COP 21 in Paris diskutierten die Podiumsgäste über Chancen und Risiken der Digitalisierung der Energiewirtschaft. Dr. Martin von Broock wies auf Fragen der Verteilung von Verantwortung hin. In Zeiten der massenweisen Speicherung von Daten müsse diese neu organisiert werden, denn die Politik hinke der Innovationsgeschwindigkeit der Wirtschaft weit hinterher. Auf das Potential von Smart Homes machte Martin Wendiggensen aufmerksam. Moderne Mess- und Steuerungseinheiten des privaten Stromverbrauchs ermöglichten eine effizientere und... Zu dieser Veranstaltung
  • Zu denken geben: Elisabeth Schmitz und ihr Engagement gegen den Nationalsozialismus
    In einem Hanauer Kirchenkeller fand Gerhard Lüdecke im Jahr 2004 eine staubige Aktentasche mit der Aufschrift „Nachlass Dr. Elisabeth Schmitz“. Sie enthielt den handschriftlichen Entwurf zur Denkschrift, einem anonymen Memorandum, worin die Lehrerin Schmitz schon 1935 beeindruckend kritische Worte zur NS-Judenverfolgung fand. Schmitz lieferte nicht nur eine scharfe Analyse der bedrohlichen Lage, in der sich sämtliche „Nichtarier“ befanden. Sie war sich auch der besonderen Verantwortung bewusst, die ihr und ihren Zeitgenossen zukam. Gegen viel Ignoranz... Zu dieser Veranstaltung
  • Ein blinder Held – Die Liebe des Otto Weidt
    Der Film verbindet historische Originalaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg mit Spielszenen, Redebeiträgen und Kommentaren von Inge Deutschkron. Er basiert auf der wahren Geschichte des Bürstenfabrikanten Otto Weidt, dem es während der Zeit des Nationalsozialismus gelungen war, die kleine jüdische Belegschaft seines Berliner Unternehmens längere Zeit vor Deportation und Holocaust zu schützen. Einigen konnte Otto Weidt so das Leben retten, unter anderem Inge Deutschkron und Alice Licht. Der Film erzählt vor allem die Geschichte der Beziehung... Zu dieser Veranstaltung
  • Vernetzungstreffen: Europäische Zustände? Anti-europäische Einstellungen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der europapolitischen Jugendbildung
    In welchen Kontexten der europapolitischen Jugendbildung werden anti-europäische Einstellungen verbunden mit menschenfeindlichen Abwertungen von Jugendlichen vertreten oder reproduziert? Sind europapolitische Bildungsangebote ausreichend gewappnet, um rechtspopulistischen Deutungsmustern zu begegnen? Ausgehend von Forschungsergebnissen zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit stellt unser Trainer-Team eine Kurzanalyse zu Seminarkontexten vor, in denen Vorurteile und Ideologien von Ungleichwertigkeit bei Schüler*innen identifiziert werden können. Gemeinsam mit Akteuren der politischen Bildung wollen wir das Treffen nutzen, um Handlungsansätze aus der Antidiskriminierungsarbeit zu diskutieren und diese weiterzuentwickeln.... Zu dieser Veranstaltung
  • Elser – Er hätte die Welt verändert

    11/11/2015, Kino Central
    Elser – Er hätte die Welt verändert
    Nüchtern beschrieb Johannes Tuchel im Publikumsgespräch, warum alle Welt Oskar Schindler kennt, der Name Georg Elser aber lange unbekannt blieb. Elser versuchte am 8. November 1939, Adolf Hitler mitsamt der nahezu vollständig anwesenden NS-Führungsspitze mit einer Zeitbombe zu töten, „um ein viel größeres Übel zu verhindern“. Das Attentat scheiterte, weil Hitler unerwartet 13 Minuten vor der Detonation das Gebäude verließ. Elser hatte allein gehandelt, doch die Gestapo, die ihn erbarmungslos folterte, stellte ihn als Handlanger... Zu dieser Veranstaltung
  • Europa anders denken: Portugal
    Zu Gast in der Residenz der Botschaft Portugals hatten 22 Studierende die Gelegenheit, intensiv mit dem Botschafter S.E. João Mira Gomes ins Gespräch zu kommen. Gomes, der sein Land bis vor kurzem noch bei der NATO vertrat und im September die Berliner Botschaft übernahm, stellte sich vielfältigen Fragen und wandte sich auch selbst immer wieder interessiert an seine jungen Gäste. Europa sei, neben der transatlantischen Partnerschaft und der portugiesisch sprechenden Welt, einer der drei wichtigsten... Zu dieser Veranstaltung
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