Die USA und die Medien – ein Blick in die Zukunft Europas? Mit Ines Pohl (DW)

Die USA und die Medien – ein Blick in die Zukunft Europas? Mit Ines Pohl (DW)

Die Zukunft der Demokratie wird wesentlich von den Medien mitgestaltet. Gleichzeitig sinkt stetig das Vertrauen der Konsument*innen in die „vierte Gewalt“. Gemeinsam mit dem Hertie-Innovationskolleg der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung laden wir Sie herzlich ein zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion mit Ines Pohl, langjährige Chefredakteurin der taz, ehemalige Korrespondentin der Deutschen Welle in Washington/DC und seit März 2017 Chefredakteurin der Deutschen Welle.

Die Welt wird komplizierter, die Anzahl von Informationen steigt, ihre Verbreitung nimmt rasant zu, auch jenseits bekannter und relevanter Kanäle. Unverändert besteht die Aufgabe der Medien darin, diese Komplexität unter erschwerten Bedingungen für eine breite Masse verständlich aufzubereiten. Rundfunk und TV wie Print- und Onlineberichterstattung stellen dabei vermeintlich unterschiedliche Anforderungen an die Form der Informationsdarstellung. Gleichzeitig sehen sich Medien vielfacher Kritik ausgesetzt, sie verlieren ihren Status als überparteiliche und unabhängige Akteure.

So hatten mit der Wahl Donald Trumps zum US-amerikanischen Präsidenten nur die wenigsten gerechnet. Das Gros der Qualitätspresse hatte sich hinter Hillary Clinton gestellt. Kritische Berichte wurden von Trump selbst und seinen Anhänger*innen als Fake News abgetan. Lügenpresse ist auch in den USA zu einem stehenden Ausdruck geworden. Gleichzeitig entstehen im Netz Medienportale wie die rechtspopulistische Breitbart News, deren Homepage öfter genutzt wird als die der Washington Post. Über ihre Erfahrungen, die sie in den letzten 16 Monate in den USA sammeln konnte, möchten wir mit Ines Pohl von der Deutschen Welle sprechen. Ist ein Blick in die USA zugleich ein Blick in die mediale Zukunft Europas?

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen und bitten Sie, uns diese online (s.unten) oder per E-Mail zu bestätigen.

Durch Ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

(c) Foto: Philipp Böll/ DW

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