„Europäische Innenpolitik“

"Europäische Innenpolitik"
  • Datum & Zeit
    10/12/2014, 18:30
  • Veranstaltungsort
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
  • Zu Gast
    Peter Altmaier, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, Carl Bildt, Ministerpräsident von Schweden a.D. Micheline Calmy-Rey, Schweizer Außenministerin a.D., Henrik Enderlein, Direktor des Jaques Delors Institut Berlin, und Karl Schlögl, Historiker und Publizist
  • Moderation
    Markus Spillmann, Neue Zürcher Zeitung , Chefredakteur
  • Kooperation
    NZZ-Podium Berlin und Hertie School of Governance

Wir freuen uns, Sie zum NZZ-Podium Berlin in Kooperation mit der Hertie School of Governance zum Thema „Europäische Innnenolitik“ begrüßen zu dürfen. An der Podiumsdiskussion werden u.a. Peter Altmaier, Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes, Carl Bildt, Ministerpräsident von Schweden a.D., Micheline Calmy-Rey, Schweizer Außenministerin a.D. und Henrik Enderlein, Direktor des Jaques Delors Institut Berlin und Professor an der Hertie School of Governance, teilnehmen. Karl Schlögl, Historiker und Publizist, wird einen einleitenden Vortrag halten.

Die klassische Unterteilung in Innen- und Außenpolitik ist in Bezug auf Europa passé. EU Politik ist Außen- und Innenpolitik zugleich. Im Grunde gibt es keinen Kompetenzbereich, der nicht in Brüssel oder anderen Hauptstädten mitbestimmt wird. Gemeinsame Interessen auszudefinieren, ist jedoch ungleich schwieriger, als festzustellen, dass es ohne die europäischen Partner nicht mehr weitergeht.

Gibt es europäische Interessen und Themen, die von Tromsø bis Palermo die Leute bewegen? Was ist der europäische Kitt, der Portugiesen und Balten zusammenhält? Und wie definieren sich «gesamteuropäische Interessen»? Wie sieht es also aus, das Verhältnis  zwischen nationaler und europäischer Politik? Stellen Nationalstaaten ihre Partikularinteressen zurück, wenn sie das Europäische voranbringen wollen? Oder ist, was für Deutschland gut ist, einfach auch gut für Europa? Und ist im Umkehrschluss somit auch gut für Deutschland, was Luxemburgern, Schweden oder Griechen am Herzen liegt?

Hier finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung: podium-berlin.nzz.ch

Bild: Jo­han Ödmann