Kriegsverbrechen vor Gericht – eine Bestandsaufnahme. – Mit Christoph Flügge

Kriegsverbrechen vor Gericht – eine Bestandsaufnahme. - Mit Christoph Flügge
  • Hinweis:
    Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
  • Datum & Zeit
    23/02/2017, 18:00
  • Veranstaltungsort
    Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung
  • Zu Gast
    Christoph Flügge, Richter am Internationalen Strafgerichtshof

Die juristische Aufarbeitung von Kriegsverbrechen ist die Aufgabe des Internationalen Strafgerichtshofes für das frühere Jugoslawien in Den Haag. Er wurde 1993 vom UNO-Sicherheitsrat gegründet, um die Greueltaten der Kriege im ehemaligen Jugoslawien in den 1990er Jahren aufzuarbeiten und die Schuldigen zu verurteilen. Insgesamt gab es Anklagen gegen 161 Verdächtige, unter anderem Slobodan Milošević, die allerletzten Verfahren laufen derzeit.
Wie genau passiert die Aufarbeitung der Kriegsverbrechen im Gerichtssaal? Wer sind die Zeugen, wie werden Beweise gesammelt und gesichert so viele Jahre später? Wo verläuft die Grenze zwischen militärischer Auseinandersetzung und Kriegsverbrechen? Was ist die juristische Basis der Anklagen, welche Strafen werden verhängt? Was konnte das Jugoslawien-Tribunal in den letzten Jahrzehnten aufklären, welche Konsequenzen haben die Erfahrungen für andere kriegerische Konflikte? Welche Lehren für die Zukunft lassen sich aus den Kriegen im ehemaligen Jugoslawien und ihrer strafrechtlichen Aufarbeitung ziehen? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und Christoph Flügge diskutieren.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen und bitten Sie, uns diese online oder per E-Mail zu bestätigen. Durch Ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

Anmeldung

Die Online-Anmeldung für diese Veranstaltung ist bereits geschlossen. Sie können sich weiterhin per E-Mail an anmeldung@schwarzkopf-stiftung.de anmelden.