Verleihung des Margot-Friedländer-Preises 2017

Der diesjährige Margot-Friedländer-Preis wird feierlich am 21.3.2017 im Max Liebermann Haus vergeben. Die Laudation übernimmt in diesem Jahr der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller.

In Anwesenheit von Margot Friedländer wird der erste Preis in Höhe von 5.000 Euro an das Projekt „Moving Sculptures“ von Schüler*innen der Carl-Bosch-Oberschule Berlin verliehen, die zu den „Euthanasie“-Morden am heutigen Gedenkort ‚ Geschichtslabor‘ am Eichborndamm 238 eine Performance und Installation erarbeiten. Der zweite Preis in Höhe von 1.700 Euro geht an das Projekt „Sog nit kejnmol“, in dem Schüler*innen des Gottfried-Keller-Gymnasiums in Berlin die Biografien ehemaliger jüdischer Nachbar*innen der Schule recherchieren und ab 2017 eine jährliche Gedenkveranstaltung am 9. November an Gleis 17 initiieren möchten.

Zur Anmeldung für die Preisverleihung geht es hier.

Im Mai 2017 startet die neue Ausschreibung. In diesem Jahr können sich erstmals deutschlandweit Schüler*innen und außerschulische Gruppen mit ihren Projektideen bewerben. Weitere Updates finden Sie hier, oder schreiben Sie unserer Projektmanagerin Aya Ruzycki unter a.ruzycki@schwarzkopf-stiftung.de

Frau Ruzycki betreut seit Februar den Margot-Friedländer-Preis in seinem bundesweiten Aufbau. Bevor sie zur Schwarzkopf-Stiftung kam, arbeitete Frau Ruzycki mehrere Jahre in Israel und Deutschland als Pädagogin und sammelte auch mehrere Jahre Erfahrung im Bereich der politischen historischen Bildung