Mobilität und Minderheiten sind die Themen unserer Jungen Europäer*innen des Jahres 2017

Die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa freut sich, die diesjährigen Preisträger*innen des Preises Junge*r Europäer*in des Jahres vorzustellen. Zum 20. Jubiläum des Preises werden dieses Jahr zwei herausragende junge Persönlichkeiten ausgezeichnet.

Nozizwe Dube (20) steuert aktiv die Politik in Flandern durch ihren Vorsitz des Flämischen Jugendraats, durch das sie die Stimme von jungen Menschen in Flandern in politische Entscheidungen trägt und die Rolle von Jugendarbeit betont. Nozizwe wurde in Zimbabwe geboren und zog vor 7 Jahren nach Belgien. Sie hat sich besonders für Minderheitsthemen stark gemacht, aber auch bei anderen europäischer Themen, wie etwa dem Wahlrecht mit 16 Jahren und den Auswirkungen des Brexit auf junge Menschen, eingebracht. Sie ist der Überzeugung, dass alle jungen Europäer*innen, egal mit welchen Hintergründen, die Zukunft Europas gestalten sollen.

Haris Kušmić (24) ist Gründer und Präsident des nationalen Komitees des Europäischen Jugendparlaments in Bosnien-Herzegowina. Seine Organisation hat mehr als 2000 junge Menschen aus dem Land in Austauschaktivitäten in Bosnien-Herzegowina sowie im europäischen Ausland beteiligt. Er hat sich auf außergewöhnliche Art ehrenamtlich engagiert und die Vision von europäischen Integration in einem Nachkriegsland unterstützt, in dem er einer neuen Generation eine Stimme verliehen hat.

Die Jury des Preises „Junge*r Europäer*in des Jahres“ wurde dieses Jahr geleitet von Frau Dina Behnke aus der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Weitere Jurymitglieder waren André Schmitz-Schwarzkopf und Maria Tandeck, die Junge Europäerin des Jahres 2010.

Die Preise werden am 24. April 2017 an die beiden Preisträger*innen in Berlin verliehen. Die Schwarzkopf-Stiftung bedankt sich bei allen diesjährigen Nominierten und Finalisten, und freut sich bereits auf die nächste Nominierungsrunde für den/die Junge Europäer*in 2018!