Beteiligungsdialoge

Mit Gruppen von ca. 50 bis 70 Jugendlichen führt die Schwarzkopf-Stiftung Dialogveranstaltungen durch, in deren Rahmen die Teilnehmer*innen eigene Beteiligungsideen entwickeln. Sie haben anschließend die Möglichkeit, die Ideen sowie konkrete Vorschläge zu deren Umsetzung mit ihren Peers sowie hierzu eingeladenen Expert*innen aus dem jeweiligen Feld zu diskutieren. Die Expert*innen, die Erfahrungen aus eigenem Engagement und/oder Wissenschaft, Politik etc. mitbringen, können von den Teilnehmer*innen konsultiert werden.

Der Prozess wird von den eigens geschulten Peer-Trainer*innen der Schwarzkopf-Stiftung moderiert und unterstützt. Er geht stets von lebensweltlichen Interessen der jugendlichen Teilnehmer*innen aus und hat das Ziel, konkrete Beteiligungsmöglichkeiten erfahrbar zu machen.

Anhand von Beispielen erfolgreicher Beteiligung wird die Selbstwirksamkeitserwartung der Teilnehmer*innen gestärkt. Auch auf Hürden, die einer Partizipation im Wege stehen, wird eingegangen, um ein realistisches Bild und das Schmieden konstruktiver Pläne zu ermöglichen. Schließlich werden unterschiedliche Formen der Beteiligung diskutiert: Können wir unser Ziel am besten durch eine Demonstration erreichen? Eignet sich eine Petition? An wen soll sie gerichtet sein? Suchen wir in sozialen Medien nach möglichen Mitstreiter*innen oder gründen wir an unserer Schule eine AG?

Am Ende der halbtägigen Veranstaltung stehen konkrete Beteiligungsideen, die unmittelbar Bezug nehmen auf die zu Beginn durch die Teilnehmer*innen formulierten Ziele. Durch den Dialog mit Expert*innen erfahren die Pläne eine besondere Wertschätzung. Dies soll den Teilnehmer*innen frische Energie geben, um auch nach dem Beteiligungsdialog an der Idee weiterzuarbeiten.

Fotos: Stefanie Loos/Schwarzkopf-Stiftung