Staatsministerin Aydan Özoguz diskutierte zum Thema Rechtsextremismus in der Mitte unserer Gesellschaft

Was ist an der Frage „Wo kommst du her“ rassistisch? Bin ich rechtsextrem, wenn ich eine Deutschlandflagge aufhänge? Warum ist der Besuch eines ehemaligen Konzentrationslagers auch für Kinder mit Migrationshintergrund lehrreich? Aydan Özoguz illustrierte sowohl die Breite als auch die Feinheiten des Themas Rechtsextremismus in der deutschen Gesellschaft mit Beispielen aus dem medizinischen Sprachgebrauch wie dem „Bosporus Syndrom“ für Wehleidigkeit. Deutlich Flagge zeigte die Staatsministerin gegen extremistische Parteien: Das NPD Verbotsverfahren sei gut, erklärte Özoguz, „denn so etwas gehört nicht in unsere Demokratie“.

An der Diskussion waren zudem die zwei Projektgewinner der Konferenz „Erscheinungsformen und Positionen der Neuen Rechten in Europa – Mit neuen Ideen gemeinsam gegen den Rechtsextremismus“ vom September 2013 beteiligt und stellten im Rahmen der Veranstaltung ihre Projektideen vor. Die Konferenz wurde in enger Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung realisiert.