Ausschreibung: Margot-Friedländer-Preis 2018

Mit dem Margot-Friedländer-Preis werden Jugendliche dazu aufgerufen, sich mit dem Holocaust, seiner Überlieferung und Zeugenschaft in interaktiven Projekten auseinanderzusetzen und sich gegen heutige Formen von Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen.

Bis zum 1. Dezember 2017 mit einer Projektidee bewerben

(Auch nach Ablauf der Bewerbungsfrist steht bereits beworbenen Projekten sowie nicht beworbenen Projekten eine Beratung zur Verfügung.)

Der Margot-Friedländer-Preis verfügt über ein Preisgeld von bis zu 5.000 Euro, das die Umsetzung, der von Jugendlichen entwickelten Projektideen, zwischen Januar und Juli 2018 ermöglichen soll. Ausschreibungsflyer zum Herunterladen

Die Projekte sollen inhaltlich zwei der Themen bearbeiten:

  • Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Menschen
  • Weiterführung der Zeugenarbeit in einer Zukunft ohne Zeitzeug*innen
  • Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung in der Gegenwart.

 

Teilnahmebedingungen

Der Margot-Friedländer-Preis richtet sich bundesweit an Schüler*innen der Sekundarstufe I und II aller Schulformen sowie an Jugendgruppen und Auszubildende zwischen 14 und 25 Jahren, die kein Studium begonnen haben.

Mit der Bewerbung werden Angaben zur Zusammensetzung der Projektgruppe, eine inhaltliche Beschreibung der Projektidee von 2-3 Seiten (Was sind die Bezüge zu den inhaltlichen Kriterien des Preises und was soll erreicht werden?) und Angaben zu geplanten Meilensteinen und Ausgaben für die Umsetzung 2018. Hinweise und Tipps sind hier zusammengestellt.

Hier findet ihr die Teilnahmebedingungen.

Hier geht es zur Online-Bewerbung.

Schirmherrin Kulturstaatsministerin Monika Grütters

„Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und das Eintreten gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung sind für junge Menschen von zentraler Bedeutung. Der Margot-Friedländer-Preis leistet einen wichtigen Beitrag dazu, das Engagement junger Menschen bei der Auseinandersetzung mit dem Holocaust zu fördern und die Erinnerung an dieses dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wachzuhalten.“

Projektpartner und Jury

Der Margot-Friedländer-Preis ist ein Wettbewerb der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa ermöglicht durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, Ernst & Young und die Berliner Sparkasse. Die Jury setzt sich zusammen aus Margot Friedländer, Dr. Cornelius Grossmann, Adolf Haasen, Ilka Keuper, Dr. Peter Matthias, Kai-Uwe Peter, André Schmitz-Schwarzkopf, Barbara Witting, Ulrich Plett, Ozan Keskinkilic. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar.

Kontakt

Gerne beraten wir bei Fragen direkt zur Ausschreibung. Ansprechpartnerin für den Preis ist Aya Ruzycki, a.ruzycki(at)schwarzkopf-stiftung.de, Telefon +49 (0)30 7262 195-13.