Beteiligungsdialoge

Gruppen von ca. 50 bis 70 jungen Europäer*innen werden von der Schwarzkopf-Stiftung zu Dialogveranstaltungen eingeladen, bei denen die Teilnehmer*innen originelle Ideen für Partizipation entwickeln. Anschließend haben sie die Möglichkeit, die Ideen sowie Vorschläge für deren Umsetzung mit Kollegen*innen und Expert*innen aus dem jeweiligen Bereich zu diskutieren. Die Expert*innen, die Erfahrungen aus ihrem eigenen Engagement und/oder aus Wissenschaft, Politik usw. mitbringen, können von den Teilnehmern gefragt werden.

Der Prozess wird von den Peer-Trainer*innen der Schwarzkopf-Stiftung moderiert und unterstützt. Es beginnt immer mit den unmittelbaren Interessen der jungen Teilnehmer*innen und hat zum Ziel, konkrete Partizipationsmöglichkeiten zugänglich zu machen.

Anhand von Beispielen für eine erfolgreiche Teilnahme wird die Wirksamkeit der Teilnehmer*innen gestärkt. Es werden auch mögliche Hürden angesprochen, die ein Engagement erschweren könnten, um ein realistisches Bild zu zeichnen und konstruktive Pläne zu ermöglichen. Abschließend werden verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten diskutiert: Können wir unser Ziel am besten durch eine Demonstration erreichen? Wäre eine Petition eine gute Idee? An wen soll es gerichtet werden? Suchen wir nach potentiellen Mitarbeitern in sozialen Netzwerken oder gründen wir einen Verein an unserer Schule?

Am Ende der halbtägigen Veranstaltung gibt es konkrete Beteiligungsideen, die unmittelbar auf die Ziele zurückgreifen, die die Teilnehmer zu Beginn des Prozesses formuliert haben. Durch den Dialog mit Expert*innen erhalten die Pläne Anerkennung. Dies gibt den Teilnehmern die Energie, die Idee auch nach dem Ende der Dialogveranstaltung weiterzuverfolgen.

Aktuelle Ausgaben des Formats: Bundestagswahl 2017, Europawahlen 2019 (Hamburg and Essen)

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