Bundestagswahl: Junge Wähler*innen erarbeiten Forderungen

In den von der Schwarzkopf-Stiftung ausgerichteten Wahldialogen haben mehr als 150 Jugendliche und junge Erwachsene in Hamburg, Bochum und Berlin eigene Forderungen und Beteiligungsideen zur Bundestagswahl und darüber hinaus entwickelt.

„Sollten künftig mehr oder weniger politische Fragen auf europäischer Ebene behandelt werden?“ „Sollte Deutschland EU-Grenzstaaten wie Italien, in denen viele Geflüchtete ankommen, intensiver unterstützen?“ Diese und weitere Wahlprüfsteine hatten die sechs Parteien mit Chancen auf einen Einzug in den Bundestag im Vorfeld beantwortet (CDU/CSU, SPD, Grüne, Linke, FDP, AfD). Mit Video-Botschaften brachten sich Cem Özdemir (Spitzenkandidat der Grünen), Nicola Beer (Generalsekretärin der FDP) und Paul Ziemiak (Bundesvorsitzender der Jungen Union) ein. Weitere Informationen dazu hier.

Die Teilnehmer*innen konnten sich nun vor Ort ein Bild davon machen und ihre eigenen Positionen mit jenen der Parteien vergleichen. Daraus entwickelten sich schnell zahlreiche Forderungen, die in Arbeitsgruppen vertieft wurden.

Video aus Bochum


Video aus Berlin


Video aus Hamburg


Steht zu den Forderungen etwas in den Wahlprogrammen der Parteien? Wie gehen wir vor? Wer kann daran etwas ändern, und wie? Was müssen wir tun, damit es geschieht?

Insbesondere ging es dann um diese Frage: Wie man sich als Jugendliche*r oder junge*r Erwachsene*r konkret für die gemeinsam formulierten Ziele einsetzen kann. Hierbei standen Expert*innen zur Unterstützung bereit: Vertreter*innen von Parteien bzw. Parteijugenden, ehrenamtlich Aktive und andere „Beteiligungsprofis“ begleiteten die Gruppen und stellten sich anschließend in einer Fishbowl-Diskussion den Fragen und Forderungen.

Die Wahldialoge finden in Kooperation mit der Stiftung Mercator und der TUI Stiftung sowie gefördert durch das BMFSFJ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ statt.