Albert Schweitzers Botschaften in Zeiten des Rassismus. Mit Prof. Dr. Margot Käßmann

16.05.2019, 18:00  Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung

Albert Schweitzers Botschaften in Zeiten des Rassismus. Mit Prof. Dr. Margot Käßmann

Der Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer war vieles: Arzt, Philosoph, evangelischer Theologe, Organist, Musikwissenschaftler und Pazifist. Geboren im Jahr 1875 beobachtete er die Entwicklungen in seiner Heimat mit kritischem Blick. Er beschreibt zum Beispiel, wie er als Student erlebte, „daß inuhmane Gedanken, wenn sie sich öffentlich kundgaben, nicht zurückgewiesen und mißbilligt wurden, sondern einfach hingenommen wurden. Die ‚Realpolitik‘ gelangte zu Ansehen.“ Solche inhumanen Gedanken, so scheint es, finden heute wieder ihren Weg in unsere Sprache und auf die politische und gesellschaftliche Bühne. Begriffe wie „völkisch“ und „entartet“ aber auch „Asyltourismus“ werden von aktiven Politiker*innen verschiedener Parteien im Deutschen Bundestag genutzt. Und hingenommen?

Welche Botschaften Schweitzers können uns im Umgang mit Rassismus, mit der Angst vor dem Fremden und der Ausgrenzung von bestimmten Teilen der Bevölkerung helfen? Kann die Politik noch etwas von ihm lernen? Was kann jeder Einzelne in seinem Umfeld tun, um sich stark zu machen für eine pluralistische Gesellschaft ohne Hass? Und welche Rolle sollten dabei große, nicht-staatliche Institutionen wie die Evangelische Kirche spielen? Über diese und weitere Fragen diskutierten wir mit Margot Käßmann und unserem Publikum.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesfamilienministerium gefördert.

Die Rede von Margot Käßmann steht hier zum Download bereit.

(c) Foto: Adrian Jankowski

Anmeldung

Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist leider nicht mehr möglich.

Previous Next
Close
Test Caption
Test Description goes like this