Filmvorführung: Als die Gestapo an der Haustür klingelte – die Familie Michalski und ihre Stillen Helden.

25.03.2019, 18:00  Kino Central

Filmvorführung: Als die Gestapo an der Haustür klingelte – die Familie Michalski und ihre Stillen Helden.
Foto: Peter und Franz Michalski, 2 und 9 Jahre alt
  • Datum & Zeit
    25.03.2019, 18:00
  • Veranstaltungsort
    Kino Central
  • Zu Gast
    Franz und Petra Michalski und die Filmemacherin Marie Rolshoven
  • Kooperation
    Inge Deutschkron Stiftung und Förderverein Blindes Vertrauen

Die Inge Deutschkron Stiftung, das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt und die Schwarzkopf-Stiftung la­den Sie herzlich ein zur Vorführung des Films

Als die Gestapo an der Haustür klingelte – die Familie Michalski und ihre Stillen Helden
ein Dokumentarfilm von Marie Rolshoven  (45 Minuten)

Einführung:  André Schmitz-Schwarzkopf

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch mit Franz und Petra Michalski und der Filmemacherin Marie Rolshoven statt.

am Montag, dem 25. März 2019 um 18 Uhr
im Kino Central, Rosenthaler Straße 39, 10178 Berlin

 

Der Tag, an dem die Gestapo an der Haustür der Breslauer Wohnung klingelte, um ihn, seine Mutter und den kleinen Bruder zur Deportation abzuholen, war der 17. Oktober 1944; das erinnert Franz Michalski genau, weil es sein 10. Geburtstag war. Seine Mutter Lilli Michalski floh mit ihm und seinem jüngeren Bruder Peter durch den Hinterhof. Eine Kollegin des Vaters erwartete die Familie am Bahnhof und half ihnen bei der Flucht in die Steiermark.

Nach der Definition der Nationalsozialisten war Franz Michalski ein „Mischling 1. Grades“. Sein Vater war Arier und seine Mutter Jüdin.  Während ihrer Flucht vor den Nationalsozialisten fand die Familie Hilfe und Unterkunft auf Schloss Poppendorf in der Steiermark, in Thiemendorf (in der Nähe von Görlitz), in Tetschen-Bodenbach und in Herrnskretschen (zu der Zeit Tschechoslowakei), wo sie in ihrem Versteck das Ende des Krieges erlebten.

Marie Rolshoven hat das Ehepaar Petra und Franz Michalski mit der Kamera an die Orte begleitet, an denen sich die Geschichte damals zugetragen hat.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten um Anmeldung bis zum 21. März  online (siehe unten), per E-Mail: oder per Fax (030/280 95 150). Durch die Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmen unsere Gäste zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

Anmeldung

Frau
Herr
Weitere
keine Angabe

Schüler*in
Student*in
Lehrer*in
Wirtschaft
Politik
Zivilgesellschaft
Presse
Sonstige


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