Gewalt im Netz: Wie Politik und Journalismus durch soziale Medien verändert werden. Mit Elisabeth Niejahr

04.12.2019, 18:00  Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung

Gewalt im Netz: Wie Politik und Journalismus durch soziale Medien verändert werden. Mit Elisabeth Niejahr
Elisabeth Niejahr. Foto: Anatol Kotte
  • Datum & Zeit
    04.12.2019, 18:00
  • Veranstaltungsort
    Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung
  • Zu Gast
    Elisabeth Niejahr, Chefreporterin der „Wirtschaftswoche“
  • Kooperation
    Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Gemeinsam mit der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung laden wir Sie herzlich ein zu diesem Vortrag aus der Reihe „Demokratie und Medien“ mit anschließender Diskussion.

Die Menge an Informationen, die über soziale Medien verbreitet werden, steigt ständig. Es gibt bekannte Beispiele dafür, dass Politiker soziale Medien erfolgreich für sich nutzen: Für Donald Trump ist Twitter ein mächtiges Kommunikationsinstrument, mit dem er die klassische Rolle der Massenmedien für die Berichterstattung unterminiert. Doch sehen nicht alle Politiker die Nutzung von sozialen Medien gleich: Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli sieht sich als Opfer von Gewalt im Netz und zieht sich von Facebook zurück. Ähnliches tat bereits Robert Habeck, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN. Was bedeutet es, dass nicht alle Politiker gleichermaßen soziale Medien einsetzen? Und birgt dies die Gefahr, dass spontane Posts die bisherigen Formen von Journalismus verdrängen?

Unser Gast Elisabeth Niejahr beobachtet das politische Geschehen seit Anfang der neunziger Jahre. In Bonn schrieb sie für den Spiegel über die letzten Jahre der Kohl-Ära, ab 1999 arbeitete sie 18 Jahre im Berliner Hauptstadtbüro der ZEIT, davon einige Jahre als stellvertretende Bürochefin. Seit zwei Jahren ist sie Chefreporterin der Wirtschaftswoche, ab 2020 wird sie als Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung den Bereich „Demokratie Stärken“ verantworten. Unser Gast wird den Umgang von Hauptstadt-Journalisten und Journalistinnen mit den sozialen Medien und mit Gewalt und Hass im Netz erläutern und konkrete Beispiele aus ihrer Arbeit und der Politik kommentieren. Da Elisabeth Niejahr selbst aktiv Twitter nutzt und seit Jahren den Umgang von Politikern mit sozialen Medien beobachtet, wird sie schließlich die Umgangsstrategien mit Hetze und Hass illustrieren und ihre journalistischen Einschätzungen in der Diskussion mit dem Publikum teilen. Der Abend wird moderiert von Sebastian Jannasch.

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr und bitten um Anmeldung bis zum 02.12. online (s. unten) oder per E-Mail.

Durch die Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmt unser Publikum zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

Anmeldung

Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist leider nicht mehr möglich.

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