„Ich suchte das Leben bei den Toten“. Mit Halina Birenbaum

01.11.2019, 11:00  Ort der Information unter dem Stelenfeld, Denkmal für die ermordeten Juden Europas

„Ich suchte das Leben bei den Toten“. Mit Halina Birenbaum

Halina Birenbaum (*1929) wird als Tochter von Jakub und Pola Grynsztejn in Warschau geboren und wächst mit zwei älteren Brüdern auf. Bald nach dem deutschen Überfall auf Polen am 1. September 1939 muss ihre Familie in das Warschauer Ghetto übersiedeln. Im Juli 1943 wird sie In das KZ Majdanek und von dort nach Ausschwitz-Birkenau deportiert. Sie überlebt den Todesmarsch im Januar 1945. Am 2. Mai 1945 wird sie von der Roten Armee als „Kind-Greisin“ im Lager Neustadt-Glewe befreit. Ihre Eltern und ein Bruder wurden ermordet. 1947 gelingt ihr die Einwanderung in Palästina, wo sie zunächst in Kibbuzim arbeitet. 1950 heiratet sie Henryk Birenbaum und bekommt zwei Söhne. In ihrem Buch „Ich suchte das Leben bei den Toten“ (auf Deutsch Metropol 2019), das hier vorgestellt wird, beschreib die Schriftstellerin und Dichterin Halina Birenbaum eindringlich ihre Erinnerungen an ihre Familie, ihr Leben in Israel und was es bedeutet, in Polen und Deutschland Zeitzeugin zu sein.

Diese Veranstaltung richtet sich an Schulklassen und Kurse. Wenn Sie mit Ihrer Klasse oder Ihrem Kurs teilnehmen möchten, bitten wir um Anmeldung bis zum 31.10. per E-Mail oder per Fax (030/280 95 150). Durch die Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmt unser Publikum zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

 

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