Im eigenen Land zu Fremden gemacht. Eine Diskussion über Rassismus und Ausgrenzung. Mit Esther Bejarano und und Sawsan Chebli

20.06.2019, 18:00  Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung

Im eigenen Land zu Fremden gemacht. Eine Diskussion über Rassismus und Ausgrenzung. Mit Esther Bejarano und und Sawsan Chebli
Links: Foto: Sven Teschke, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=65928509
  • Datum & Zeit
    20.06.2019, 18:00
  • Veranstaltungsort
    Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung
  • Zu Gast
    Esther Bejarano, Musikerin und Holocaust-Überlebende und Sawsan Chebli, Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales
  • Kooperation
    Demokratie leben!; Berliner Sparkasse

Esther Bejarano schloss sich 2009 im Alter von 85 Jahren einer antifaschistischen deutschen Hip-Hop-Band an, um gemeinsam Musik gegen freie Kameradschaften zu machen. Die Musikerin verlor ihre Eltern im Holocaust, überlebte selbst mehrere Lager und spielte im Mädchenorchester von Ausschwitz. Zeit ihres Lebens engagierte sie sich gegen rechts und ist seit jeher eine überzeugte Pazifistin. Sawsan Chebli wuchs in Berlin als Kind Palästinensischer Flüchtlinge auf und war bis zu ihrem fünfzehnten Lebensjahr staatenlos. Früh entschied sie sich, in die Politik zu gehen, um die Politik zu verändern und mitzugestalten. Mit ihrem Vorschlag, dass jede in Deutschland lebende Person einmal eine KZ-Gedenkstätte besucht haben sollte, belebte sie eine Debatte über Erinnerungskultur und um den Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland.

Beide wurden im Laufe ihres Lebens immer wieder von einem Teil der Gesellschaft zu „Fremden“ gemacht und ausgegrenzt. Zudem verbindet die beiden Frauen der Einsatz für eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft und der Kampf gegen jeden Antisemitismus und Diskriminierung jeglicher Art – sei es mit den Mitteln der Musik oder der Politik.

Was für Erfahrungen haben beide mit Diskriminierungen gemacht, wie gehen sie damit um? Wie hat sich die Stimmung in Deutschland und in Europa in den letzten Jahren verändert? Was kann jede*r Einzelne*r tun, um sich für den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu engagieren? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und unseren Gästen diskutieren.

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr und bitten um Anmeldung bis zum 18.06.  online (siehe unten), per E-Mail oder per Fax (030/280 95 150). Durch die Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmt unser Publikum zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesfamilienministerium gefördert.

Anmeldung

Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist leider nicht mehr möglich.

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