Kooperationsveranstaltung Online: Tietz Lecture on Addressing Antisemitism – Ein Jahr nach dem Anschlag in Halle: Antisemitismus in Deutschland heute – mit Igor Levit und Lena Gorelik

09.10.2020

Kooperationsveranstaltung Online: Tietz Lecture on Addressing Antisemitism - Ein Jahr nach dem Anschlag in Halle: Antisemitismus in Deutschland heute - mit Igor Levit und Lena Gorelik
Lena Gorelik: © Charlotte Troll, Igor Levit: © Felix Broede_Sony Classical
  • Datum & Zeit
    09.10.2020, 16:00
  • Zu Gast
    Igor Levit (Pianist) und Lena Gorelik (Autorin)
  • Kooperation
    Her.Tietz Initiative

Der Antisemitismus in Deutschland war niemals verschwunden. Doch jetzt nimmt der Antisemitismus mit bedrohlicher Geschwindigkeit zu – sowohl versteckt als auch mehr und mehr in der Öffentlichkeit. Die zunehmende antisemitische Hasssprache zieht Gewalt nach sich: Alleine zwischen 2017 und 2019 haben sich die jährlichen antisemitischen Gewalttaten in Deutschland laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz (2020) verdoppelt. Um die offene Demokratie zu schützen und zu stärken, müssen wir handeln – und entschieden gegen alte und neue Formen von Antisemitismus vorgehen. Vor diesem Hintergrund laden wir Sie gemeinsam mit der Her.Tietz Initiative ein zur Auftaktveranstaltung: ein Jahr nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle diskutieren der Pianist Igor Levit und die Autorin Lena Gorelik in einem Podiumsgespräch über Antisemitismus in Deutschland heute – und was nun getan werden muss.
Das Podiumsgespräch wird auf Deutsch geführt, mit einer Simultanübersetzung auf Englisch. Nach dem Gespräch können Webinar-Teilnehmende Fragen an Igor Levit und Lena Gorelik stellen.

Über Her.Tietz:
Veranstalterin der Tietz Lecture on Addressing Antisemitism ist die Her.Tietz Initiative, eine Gruppe Studierender und Alumni der Hertie School – unterstützt von über 150 aktiven und ehemaligen Mitgliedern von Institutionen, die von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung finanziert werden. Die Initiative setzt sich für einen offenen und verantwortungsvollen Umgang mit der NS-Geschichte von Hertie ein, für ein aktives Gedenken der Opfer der Shoa, und für die Bekämpfung des zunehmenden Antisemitismus heute.

Zur Veranstaltungsreihe „Tietz Lecture on Addressing Antisemitism“:
Namensgeber der Reihe ist der jüdische Kaufmann Oscar Tietz, Gründer der ehemaligen Kaufhauskette Hermann Tietz, später Hertie. Die Nationalsozialisten „arisierten“ das Unternehmen in den 1930er Jahren mittels antisemitischer Repressionen gegen die Familie Tietz. Das Vermögen der gemeinnützigen Hertie-Stiftung entstammt aus dem Verkauf der Hertie Warenhauskette.

Bitte registrieren Sie sich hier, um an der Veranstaltung teilzunehmen.

Bei Fragen oder Anmerkungen können Sie uns oder die Her.Tietz Initiative gern per E-Mail kontaktieren.

Die Her.Tietz-Initiative ist unabhängig von der Hertie-Stiftung und der Hertie School. Gefördert wird die Her.Tietz Initiative von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (Stiftung EVZ) und von Humanity in Action. Die Veranstaltung findet außerdem in Kooperation mit der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa statt.

Previous Next
Close
Test Caption
Test Description goes like this