Online: Nächster Halt Systemwandel? Aktivismus für das Klima und globale Gerechtigkeit. Mit Carola Rackete

28.05.2020

Online: Nächster Halt Systemwandel? Aktivismus für das Klima und globale Gerechtigkeit. Mit Carola Rackete
© Ruben Neugebauer/Sea-Watch
  • Datum & Zeit
    28.05.2020, 18:00
  • Zu Gast
    Carola Rackete, Naturschutzökologin und Kapitänin

Die Proteste von Fridays For Future und vielen anderen haben es geschafft das Thema Klimakrise weit nach oben auf die gesellschaftliche und politische Agenda zu setzen. Ein immer wiederkehrender Slogan ist dabei „system change, not climate change“. Auch Carola Rackete ist davon überzeugt, dass die ökologische Wende nur durch einen radikalen Systemwechsel weg vom wachstumsbasierten Wirtschaftssystem gelingen kann. In Ihrem im letzten Jahr erschienen Buch „Handeln statt hoffen“ zeigte sich Carola Rackete pessimistisch, dass Wirtschaft und Politik diesen Wandel vollziehen werden und fordert nicht zuletzt zu verstärktem zivilem Ungehorsam auf. Die Aktivistin erlangte im Juni 2019 weltweite Bekanntheit, als sie trotz eines Verbots Italiens mit der Sea Watch 3 und den aus dem Mittelmeer gerettete Geflüchteten im Hafen von Lampedusa einlief.

Brauchen wir eine umfassende systemische Transformation, um die Folgen der Klimakrise aufzuhalten? Wie hängen Fluchtbewegungen mit globaler Ungerechtigkeit und der Klimakrise zusammen? Droht die Coronakrise die Dringlichkeit der Klimakrise auf längere Zeit aus dem Bewusstsein der Menschen zu verdrängen? Oder liegt in der derzeitigen Krise eine Chance für den Kampf gegen den Klimawandel und für globale Gerechtigkeit? Sind Aktionen des zivilen Ungehorsams ein legitimes Mittel im Kampf gegen die Klimakrise? Hierüber und über weitere Fragen möchten wir mit Ihnen und unserem Gast diskutieren.

Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier.

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