Online-Panel: „Tietz Lecture 2021. Antisemitismus und Verschwörungstheorien in Zeiten von Covid19″

14.10.2021

  • Datum & Zeit
    14.10.2021, 18:00
  • Zu Gast
    Mirko Bode; Sawsan Chebli; Pia Lamberty; Albrecht Raible; Laura Franken; Laura Cazés
  • Kooperation
    Her.Tietz Initiative

Der Antisemitismus in Deutschland war niemals verschwunden. Doch besonders in den vergangenen Jahren gibt es alarmierende Entwicklungen: Allein zwischen 2017 und 2019 hat sich die Zahl der jährlichen antisemitischen Gewalttaten in Deutschland verdoppelt. Und auch während der Corona-Pandemie haben Antisemitismus und Verschwörungstheorien bedrohlichen Aufwind bekommen und werden zunehmend ungeniert in die Öffentlichkeit getragen. Um unsere offene Demokratie zu schützen und zu stärken, müssen wir handeln – und entschieden gegen alte und neue Formen von Antisemitismus vorgehen. Dazu möchte die Veranstaltungsreihe einen Beitrag leisten.

Vor rund einem Jahr sprach die Her.Tietz Initiative bereits mit Igor Levit und Lena Gorelik über aktuelle Gefahren des Antisemitismus. In diesem Jahr, am kommenden Donnerstag, den 14. Oktober um 18.00 Uhr im Livestream von ALEX Berlin, möchte die Her.Tietz Initiative daran anknüpfen und über Antisemitismus und Verschwörungstheorien während der Corona-Pandemie ins Gespräch kommen – und zwar unter anderem mit:

  • Mirko Bode, ehrenamtlicher Berater bei „der goldene Aluhut“
  • Sawsan Chebli, Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales
  • Laura Franken, Leiterin der Her.Tietz-Initiative
  • Pia Lamberty, Geschäftsführerin beim Center für Monitoring, Analyse und Strategie (CeMAS) und forscht als Psychologin seit Jahren dazu, warum Menschen an Verschwörungen glauben
  • Albrecht Raible, Freiberuflicher Dozent zu Verschwörungstheorien aus dem Team von Prof. Michael Butter, Universität Tübingen, sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter im Landtag von Baden-Württemberg
  • Moderatorin Laura Cazés, Leiterin der Abteilung für Kommunikation und Digitalisierung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland

 

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Lecture als Livestream statt (auf Deutsch, mit Simultanübersetzung auf Englisch). Teilnehmende können jedoch per Online-Tool Slido live mitdiskutieren und den Gästen Fragen stellen! Weitere Informationen zur Veranstaltung, zum Livestream und zu den Gästen finden Sie hier: https://hertietz.de/lecture-de/

 

Über die Tietz Lecture on Adressing Antisemitism

Namensgeber der jährlichen Reihe ist der jüdische Kaufmann Oscar Tietz, Gründer der ehemaligen Kaufhauskette „Hermann Tietz“, später „Hertie“. Die Nationalsozialisten „arisierten“ das Unternehmen in den 1930er Jahren mittels antisemitischer Repressionen gegen die Familie Tietz. Die Her.Tietz Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, ihr Andenken zu bewahren.

Über die Her.Tietz Initiative

Veranstalterin der Tietz Lecture on Addressing Antisemitism ist die Her.Tietz Initiative, eine Gruppe ehrenamtlich engagierter Studierender und Alumni der Hertie School – unterstützt von mehr als 150 aktiven und ehemaligen Mitgliedern von Institutionen, die von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung finanziert werden. Die Initiative setzt sich für einen offenen und verantwortungsvollen Umgang mit der NS-Geschichte von Hertie ein, für ein aktives Gedenken der Opfer der Shoah, und für die Bekämpfung des zunehmenden Antisemitismus heute.

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