Seenotrettung auf der gefährlichsten Fluchtroute der Welt. Mit Dr. Volker Westerbarkey

02.04.2019, 18:00  Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung

Seenotrettung auf der gefährlichsten Fluchtroute der Welt. Mit Dr. Volker Westerbarkey
  • Datum & Zeit
    02.04.2019, 18:00
  • Veranstaltungsort
    Konferenzraum der Schwarzkopf-Stiftung
  • Zu Gast
    Dr. Volker Westerbarkey, Präsident von Ärzte ohne Grenzen Deutschland e.V.
  • Kooperation
    Demokratie Leben!

Täglich sterben Menschen im Mittelmeer, die auf der Flucht in Seenot geraten. Die Situation für zivile Rettungsorganisationen hat sich im letzten Jahr radikal verändert: Viele Schiffe dürfen oft keine europäischen Häfen mehr anlaufen, die Arbeit der Retter wird zunehmend kriminalisiert. Eine dieser Organisationen ist „Ärzte ohne Grenzen e.V.“. „Das Leid der Menschen wird nicht weniger in Libyen und in anderen Teilen dieser Welt, nur weil man versucht, im Mittelmeer die Passage unmöglich zu machen. Das ist ein Trugschluss“, so Volker Westerbarkey in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk. Auch wenn es schwieriger wird, Menschen zu retten – versuchen wird es die Organisation weiterhin. „Solange Menschen im Mittelmeer sterben, sehen wir es als unsere Pflicht an, zu versuchen zu helfen.“

Warum wird zivile Seenotrettung von Organisationen, wie Ärzte ohne Grenzen, von europäischen Regierungen kriminalisiert und behindert? Wie ist die Situation vor Ort, vor welchen Hürden stehen die Rettungsorganisationen? Welche Maßnahmen muss die Europäische Union gemeinsam mit den anderen Anrainerstaaten treffen, um die Seenotrettung zu verbessern und den Geflüchteten angemessenen Schutz zu bieten? Welche Erfahrungen hat Ärzte ohne Grenzen e.V. bei den Rettungsmissionen gemacht, wie wird es weitergehen? Über diese und weitere Frage möchten wir mit unserem Publikum und Dr. Volker Westerbarkey,  Präsident von Ärzte ohne Grenzen Deutschland e.V., diskutieren.

Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen und bitten Sie, uns diese online (siehe unten) oder per E-Mail zu bestätigen. Durch Ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesfamilienministerium gefördert.

 

Rückblick:

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