Die junge Jury


Die Junge Jury ist ein Gremium aus bis zu 12 Teilnehmenden, das sich aus jungen Alumni des Preises und engagierten jungen Menschen zwischen 16 und 24 Jahren zusammensetzt. Seit 2018 wird der Margot-Friedländer-Preis von einer Jungen Jury beraten, die ihre Empfehlung für die preiswürdigsten und besonders jugendgerechten Projekte  an Margot Friedländer und die Mitglieder der von ihr berufenen Jury übergibt.

Du interessierst dich für die Geschichte des Nationalsozialismus und seine Folgen für die Gesellschaft heute? Und du möchtest gerne Projekte von jungen Menschen kennenlernen, prüfen und bewerten? Wir suchen bis zum 06.10.2019 wieder 12 engagierte Teilnehmer*innen zwischen 16 und 24 Jahren für die Junge Jury des Margot Friedländer-Preises 2020. Das Ausbildungswochenende findet vom 14.-17.11.2019 in Berlin statt.

Für alle Minderjährigen brauchen wir eine Einverständniserklärung der Eltern.

Die junge Jury 2018/19

Simeon-Joel Brunner, Kornwesterheim: „Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen danken, dass Sie Jungen Menschen die Chance geben, einen Einblick in die Juryarbeit zu erlangen und darüber hinaus sich mit den Themen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung zu beschäftigen. Wir haben als 12-köpfiges Team optimal zusammen aber auch in Kleingruppen arbeiten können. Die Evaluation der Projekte ist uns dadurch recht gut gelungen was aber auch zu Diskussionen, welche das Ergebnis nur gefördert haben, geführt hat. Ich hoffe Sie können in den kommenden Jahren wieder ein solches Projekt für Junge Erwachsene auf die Beine stellen.“
Janika Raisch, Berlin, Projekt Zweitzeugen: „Ich wollte mich jetzt, zwei Tage nachdem es vorbei ist, noch einmal für die großartige Chance Teil der Junge Jury für den Margot-Friedländer-Preis zu sein, bedanken. Wie die anderen sicherlich auch, habe ich persönlich das Gefühl sehr viel gelernt und mitgenommen zu haben. Die Workshops, Schulungen und Podiumsdiskussion waren wirklich super vielseitig und anregend und ganz besonders die Betreuung/Begleitung/Anleitung war so super, dass man sich stets wohl, wertgeschätzt und wahrgenommen gefühlt hat.“

Das Ausbildungsseminar in Berlin fand vom 22. bis 25. November 2018 in Berlin statt mit einer Podiumsdiskussion über Antisemitismus in der Gegenwart mit Vertreter*innen des Leo Baeck Institute, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannseekonferenz und Gegen Vergessen e.V., und einem Besuch der Fraenkelufer Synagoge. Neben einem Studientag mit dem Thema Kontinuitätslinien Antisemitismus im Haus der Wannsee-Konferenz wurden die Jugendlichen in die Jury-Arbeit eingeführt. In mehreren Runden entschieden sie sich für ein Dutzend Projekte, für die sie ihre Empfehlungen aussprachen.

Die Mitglieder der Jungen Jury 2018/19 waren:

  • Tuğrulhan Turan, NRW,
  • Hagen Salmen, NRW,
  • Mona Griesberg, NRW,
  • Janika Raisch, Berlin,
  • Linda Reckmann, NRW,
  • Simeon-Joel Brunner, Baden Württemberg,
  • Samuel Kantorovych, Baden Württemberg,
  • Julia Kioltyka, NRW,
  • Milad Tabesch Niedersachsen,
  • Angelina Ludowika Marcus, Niedersachsen,
  • Bosse Ulfert Spoh, Niedersachsen,
  • Noah Hüllwegen, NRW.

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