Märzschulungen des Projekts Europa Verstehen in Potsdam und Bielefeld

An den ersten Wochenenden im März fanden die Frühjahrsschulungen für die Peer-Trainer*innen des Projektes Europa Verstehen in Bielefeld und Potsdam statt. Die Schwerpunkte lagen an den Wochenden auf der Vertiefung methodischer Fertigkeiten und Entwicklung von Handlungsstrategien in Bezug auf schwierige Situationen während eines EU-Kompakt-Kurses, sowie inhaltlicher Kenntnisse zur EU-Türkei Beziehung und der Europäischen Migrationspolitik.

In Potsdam diskutierten die Trainer*innen aus Berlin, Brandenburg und Sachsen mit Laura Lale Kabis-Kechrid von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. nach einem kurzen Input über die von Schüler*innen immer häufiger als relevant befundene EU-Türkei-Beziehung. Anschließend ging es methodisch weiter mit der Frage „Wie kann es gelingen, komplexe Inhalte auf das Wesentliche zu reduzieren, ohne einseitig zu verkürzen?“. Die Politikdidaktikerin Brigitte Fuhrmann leitete die Peer-Beratung zum Umgang mit schwierigen Seminar-Situationen.

In Bielefeld diskutierten die Trainer*innen aus Hamburg und Nordrhein-Westfalen ebenfalls im Rahmen einer kollegialen Fallberatung unter der Moderation der Politikdidaktikerin Agnes Scharnetzky über Inklusion und Handlungsstrategien im Umgang mit Schüler*innen eines EU-Kompakt-Kurses. Inhaltlich relevantes Fachwissen über die Europäische Migrationspolitik aus menschenrechtlicher Perspektive  erhielten sie von Dr. Dana Schmalz, LL.M. vom Max-Planck-Institut zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften in Göttingen, Abteilung für Ethik, Recht und Politik.

Während beider Märzschulungen bildeten die Peer-Trainer*innen Fokusgruppen zur Weiterentwicklung des Projektes Europa Verstehen in denen sie sich über inklusive Formate, Qualifizierungsangebote und die 2019 bevorstehende Europawahl unterhielten und Ideen sammelten.

Europa Verstehen ist ein Projekt der Schwarzkopf-Stiftung in Kooperation mit der Stiftung Mercator und der TUI Stiftung, gefördert durch das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.