Mit dem Margot-Friedländer-Preis werden Jugendliche dazu aufgerufen, sich mit dem Holocaust, seiner Überlieferung und Zeugenschaft in interaktiven Projekten auseinanderzusetzen und sich gegen heutige Formen von Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen. Die Projekte sind zum Zeitpunkt der Preisverleihung noch nicht abgeschlossen.

Bis zum 11. November 2018 als Mitglied der Jungen Jury für Margot-Friedländer-Preis 2019 bewerben

Die Junge Jury ist ein Gremium aus bis zu 12 Teilnehmenden, das sich aus jungen Alumni des Preises und jungen Menschen zwischen 16 und 24 Jahren zusammensetzt. Erstmals wird der Margot-Friedländer-Preis in diesem Jahr von einer Jungen Jury beraten, die ihre Empfehlung für die preiswürdigsten und besonders jugendgerechten Projekte 2019 an Margot Friedländer und die Mitglieder der von ihr berufenen Jury übergibt.

  • Du bist zwischen 16 und 24 Jahre alt?
  • Du hast Zeit vom 22. bis 25. November 2018 am Fortbildungsseminar mit anschließender Sitzung der Jungen Jury teilzunehmen?
  • Du hast Lust Erinnerungskultur aktiv mitzugestalten und möchtest dich mit anderen vernetzen, die sich heute gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung einsetzen?

Was bieten wir?

  • Die Übernahme der Kosten für Reise, Eintrittsgelder, Unterkunft und Verpflegung für das dreieinhalb tägige Seminar in Berlin
  • Austausch und Vernetzung mit anderen jungen Menschen und Expert*innen aus der antisemitismus- und Rassismus kritischen Projekt- und Bildungsarbeit
  • Einblick in die Juryarbeit und Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen jugendgerechter Vermittlung von Geschichte, historischem Lernen und Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung heute

Wen suchen wir?

  • Junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren mit Wohnort in Deutschland, die ihre unterschiedlichen Perspektiven, Interessen und Erfahrungen in die Juryarbeit einbringen möchten.
  • Vielleicht hast du bereits selbst an einem Erinnerungs-Projekt mitgearbeitet, an einem Jugendwettbewerb teilgenommen oder arbeitest in einer Jugendinitiative oder AG, die sich gegen Diskriminierung einsetzt?
  • Vielleicht hast du zum NS-Unrecht und seinen Folgen in einem Schul- oder Uniprojekt gearbeitet? Oder du kennst andere Perspektiven auf den Zeitraum vor, während und nach dem Holocaust von Jüd*innen, Sinti*ze und Rom*nja aus deiner Familie, Umgebung oder durch Begegnung mit Zeitzeug*innen?

Bewerbungsverfahren

  • Bewerbung online bis zum 12.11.2018! Das Online-Formular findest du hier.
  • Bei Minderjährigen muss zusätzlich die unterschriebene Erklärung der Eltern postalisch bis zum 12.11.2018 eingehen. Das Formular findest du hier. Post Adresse: Schwarzkopf Stiftung Junges Europa, Sophienstraße 28/29, 10178 Berlin
  • Bekanntgabe der Teilnahme am 14.11.2018 per E-Mail. Eine Teilnahme ist ausgeschlossen, wenn du dich selbst um den Margot-Friedländer-Preis 2019 bewirbst.
  • Kontakt, Beratung und Rückfragen an Aya Ruzycki: a.ruzycki@schwarzkopf-stiftung.de.

Mit dem „Schwarzkopf-Europa-Preis“ werden Institutionen oder Personen des öffentlichen Lebens geehrt, die sich in besonderer Weise durch ihr Engagement um die Europäische Verständigung, um das Zusammenwachsen Europas und seine friedliche, verantwortungsbewusste Rolle in der Welt verdient gemacht haben. Erfahren Sie mehr!

Bundesweit können sich Schüler*innen ab Klasse 5, freie Jugendgruppen und Auszubildende mit Projekten zur Auseinandersetzung mit dem Holocaust, Zeugenschaft und Ideen für Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung bewerben.

Die Schwarzkopf-Stiftung vergibt Reisestipendien, um jungen Menschen Gelegenheit zu geben, europäische Nachbarländer durch eine Studienreise zu erkunden und sich mit aktuellen politischen und kulturellen Entwicklungen in Europa auseinanderzusetzen.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte der Stiftung und wie sich diese nach ihrer Gründung 1971 durch Pauline Schwarzkopf in Hamburg bis zur Übernahme der Schirmherrschaft für das EYP in 2004 entwickelt hat.

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