Die Ausschreibung 2022

 

Mit dem Margot-Friedländer-Preis werden seit 2014 Jugendliche dazu aufgerufen, sich mit dem Holocaust, seiner Zeugenschaft, Überlieferung und historischen Kontinuitätslinien in interaktiven Projekten auseinanderzusetzen. Ziel ist es, junge Menschen zu unterstützen, sich gegen heutige Formen von Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und Ausgrenzung und für eine pluralistische Migrationsgesellschaft einzusetzen.

Der Margot-Friedländer-Preis vergibt ein Preisgeld von bis zu 5.000 Euro, das die Umsetzung der Projektideen zwischen Januar und Juli ermöglichen soll. Während dieser Zeit bieten wir eine ausführliche pädagogische Begleitung in Form von Seminaren, Beratung und Vernetzung an.

 

Die Projekte sollen inhaltlich zwei dieser Themen bearbeiten:

  • Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Menschen
  • Weiterführung der Zeugenarbeit in einer Zukunft ohne Zeitzeug*innen
  • Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und Ausgrenzung in der Gegenwart
  • Recherchen zu Kontinuitäten rechtsextremistischer, antisemitischer, rassistischer und antiziganistischer Gewalttaten und Strukturen nach 1945 in Deutschland

 

Teilnahmebedingungen

  • Eingang der vollständigen Bewerbung online bis zum 7. November 2021
  • Bewerben können sich deutschlandweit Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 5 aller Schulformen und Auszubildende und Jugendliche bis 25 Jahre, die kein Studium begonnen haben
    • im Klassenverband, jahrgangsübergreifend, als Lern-, Projekt-, Arbeitsgruppe, als Schüler*innenvertretung oder Jugendgruppe, -initiative
    • Ausgenommen sind Abschlussklassen, wenn die Umsetzungsphase des Projekts in einen prüfungsrelevanten Zeitraum fällt.
  • Die Kooperation mit einem außerschulischen Lernort in der Umsetzungsphase ist möglich.
  • Das Projekt wird von den Jugendlichen möglichst eigenständig (unter Hilfestellung einer*s betreuenden Pädagog*in) entwickelt und umgesetzt und ist im Zeitraum von Januar – Juli durchführbar
  • Das Projekt enthält innovative und interaktive Elemente und hat das Potenzial, eine nachhaltige Wirkung für die Schülerschaft und das Umfeld zu entwickeln. Auch ein bestehendes Projekt kann in seiner Sichtbarkeit, Bekanntmachung oder Nachhaltigkeit unterstützt werden, z.B. durch virtuelle Projektpräsentationen oder Workshops von Jugendlichen für Jugendliche
  • Bei eingeschränkten Umsetzungsmöglichkeiten durch die Covid-19-Pandemie kann die Frist verlängert werden oder die Projektarbeit digital stattfinden

 

Verbindliche Bestandteile der Bewerbung

Bewerbungen können über das Onlineformular auf der Webseite der Schwarzkopf-Stiftung eingereicht werden. Die Entscheidung der Jury wird im Dezember bekannt gegeben und ist endgültig und nicht anfechtbar.

Bestandteile der Online-Bewerbung sind Angaben zur Zusammensetzung der Projektgruppe, eine kurze Projektbeschreibung (max. 5 Sätze), eine ausführliche inhaltliche Beschreibung der Projektidee von 1-2 Seiten (Was sind die Bezüge zu den inhaltlichen Kriterien des Preises und was soll erreicht werden?) und einen Plan der Umsetzungsphase von Januar – Juli 2022, sowie Angaben zu geplanten Ausgaben für die Umsetzung 2022.

Hier sind die Highlights der digitalen Margot-Friedländer-Preisverleihung 2020:

 

Beratung

Gerne beraten wir bei Fragen direkt zur Ausschreibung. Ansprechpartnerin für den Preis ist Esther Spicker, E.Spicker@schwarzkopf-stiftung.de, Telefon +49 (0)30 7262 195-38.

Informationen zum Preis und eine Zusammenfassung der Teilnahmebedingungen befinden sich hier als Download verfügbar.

Projektpartner und Jury

Der Margot-Friedländer-Preis ist ein Wettbewerb der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa ermöglicht durch Ernst & Young und die Berliner Sparkasse. Seit 2018 wird der Margot-Friedländer-Preis  von einer Jungen Jury beraten, die ihre Empfehlung für die preiswürdigsten und besonders jugendgerechten Projekte 2019 an Margot Friedländer und die Mitglieder der von ihr berufenen Jury übergibt. Diese Jury wiederum setzt sich zusammen aus Margot Friedländer, Dr. Cornelius Grossmann, Adolf Haasen, Ilka Keuper (†), Dr. Peter Matthias, Kai-Uwe Peter, André Schmitz-Schwarzkopf, Ulrich Plett, Ozan Keskinkilic. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar.

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