Margot Friedländer wurde 1921 in Berlin als Tochter jüdischer Eltern geboren und überlebte Verfolgung und Krieg im Berliner Untergrund sowie im Konzentrationslager Theresienstadt. Ihre Familie kam in Auschwitz ums Leben. Sie überlebte und emigrierte 1946 in die USA. Die Erfahrungen, die sie als junge Frau im Nationalsozialismus machte, veröffentlichte sie im Jahr 2008 in ihrer Autobiographie „Versuche Dein Leben zu machen – als Jüdin versteckt in Berlin“.

Anfang der 2000er Jahre kehrte sie nach Deutschland zurück und stellt ihr autobiographisches Werk Berliner und Brandenburger Schulklassen vor. Im Anschluss an eine etwa einstündige Lesung erhalten die SchülerInnen der Sekundarstufe I und II die Möglichkeit Frau Friedländer Fragen zu stellen.

Das Gespräch fand im November 2013 in Berlin statt. Die Fragen stellten Amira Qandoul und Anne-Marie Daschek, Schülerinnen am Ernst-Abbe-Gymnasium Berlin.

Wie sind Sie zum Titel Ihrer im Jahr 2008 erschienen Autobiographie „Versuche, dein Leben zu machen. Als Jüdin versteckt in Berlin“ gekommen?

Ab wann bemerkten Sie eine antisemitische Stimmung in Deutschland und haben Sie schon bei Hitlers Machtergreifung Hass gegen Juden wahrgenommen?

Hat Ihre Familie versucht, Deutschland zu verlassen?

Haben Sie Ihre Helfer wiedergesehen?

Sie wurden im Frühjahr 1944 auf der Straße ohne gültige Papiere von der SS aufgegriffen und in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert. Wie können wir uns vorstellen, wie es in Theresienstadt war?

Sind Sie jemals nach Theresienstadt zurückgekehrt?

Woher haben Sie als junge Frau die Kraft genommen, ein Leben im Berliner Untergrund und im Konzentrationslager Theresienstadt durchzuhalten und nicht aufzugeben?

1945 wurde Theresienstadt von den Russen befreit und ein Jahr später wanderten Sie mit Ihrem Mann nach New York aus. Warum haben Sie sich im Jahr 2010 dazu entschlossen, nach Berlin zurückzukehren?

In Anlehnung an den Film „Späte Rückkehr. Don´t call it Heimweh.“ von Thomas Halaczinsky: Was bedeutet für Sie Heimweh?

Was ist Ihre zentrale Botschaft, die Sie der heutigen Schülergeneration mit auf den Weg geben möchten?

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