Wir freuen uns besonders, dass der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung Dr. Felix Klein die Schirmherrschaft der diesjährigen Ausschreibung übernimmt:

„Der Margot-Friedländer-Preis ist ein hervorragendes Beispiel für eine lebendige und moderne Erinnerungskultur. Dies ist besonders wichtig im Hinblick auf die Zukunft, wenn die Generation der Zeitzeugen und Holocaust-Überlebenden nicht mehr unter uns weilt. Die Erinnerung an die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen und den Holocaust wachzuhalten, ist eine politische und gesellschaftliche Daueraufgabe für uns alle.“

Pat*innenprogramm

 

Seit 2018 stehen jeder Preisgruppe jeweils zwei bis drei Pat*innen aus Wissenschaft, Kultur und Bildung zur Seite, um die Gruppen zu beraten. Die Pat*innen 2018 sind:

 

Aubrey Pomerance, Studium der Judaistik und der Ost- und Südosteuropäischen Geschichte an der FU Berlin. Seit 2001 Leiter des Archivs des Jüdischen Museums Berlin und der dortigen Dependance des Archivs des Leo Baeck Instituts New York. Forschungen und Veröffentlichungen zur deutsch-jüdischen Gedenkkultur, zu jüdischen Lebenswegen in der NS-Zeit, zu jüdischen Fotografen in Berlin sowie zum Archivwesen und zur Archivpädagogik.

Juna Grossmann, in Berlin lebende Netzkolumnistin, seit 2008 betreibt sie den Blog „Irgendwie Jüdisch“. In dem Blog berichtet sie über ihr Leben als Jüdin in Deutschland, über die Probleme in und außerhalb der Gemeinde und versucht ein Fenster zu einer Welt zu öffnen,  das für sehr viele noch immer verschlossen und mysteriös scheint.

Mascha Schmerling, Co-Initiatorin und Projektleiterin bei „Rent a Jew“: Nur wenige Menschen in Deutschland kennen einen Juden oder eine Jüdin persönlich. Genau das möchte „Rent a Jew“ ändern. Die Initiative vermittelt Jüd*innen verschiedenen Alters und Hintergrunds kostenlos für Besuche an Schulen oder andere interessierte Einrichtungen und Gruppen. „Rent a Jew“ ist ein Projekt der Europäischen Janusz Korczak Akademie e. V.

Dr. Miriam Bistrovic,  Historikerin und Kunstwissenschaftlerin. Zu ihren inhaltlichen Schwerpunkten gehören: jüdisches Exil (insb. Ostasien), Erinnerungskulturen und Antisemitismus. Seit Ende 2013 leitet sie die Berliner Repräsentanz des Leo-Baeck-Institute New York|Berlin und koordiniert dessen Aktivitäten in Deutschland. Jüngstes Projekt ist der Online-Kalender und die zugehörige Wanderausstellung  „1938 Projekt – Posts from the Past“. Mehr Informationen: www.lbi.org/1938projekt

Tobias Neuburger, Sozial- und Kulturwissenschaftler; wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt „Kompetent gegen Antiziganismus“ der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten; Doktorand am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Universität Innsbruck.  Arbeitstitel der Dissertation: „Aufführungen des Antiziganismus. Populäre ‚Zigeuner‘-Bilder um 1900“; Lehrbeauftragter an der Hochschule Hannover.

Dr. Ulrich Knufinke arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bet Tfila – Forschungsstelle für jüdische Architektur in Europa, Technische Universität Braunschweig, und am Institut für die Geschichte der Deutschen Juden in Hamburg für das DFG-Projekt: Jüdische Wege in die Architektur. Deutsch-jüdische Architekten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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