Instagram-Kanal „Postmigrant Europe“

Was macht der Instagram-Kanal?

Der Instagram-Kanal dient der Entwicklung einer digitalen Austauschplattform über Realitäten postmigrantischer Lebenswelten und auf europäischer Ebene. Neben der Vorstellung von europäischen, migrantischen und diasporischen Vereinen/Organisationen/Medienmacher*innen soll durch das Zusammenspiel von niedrigschwelligem Zugang zu (wissenschaftlichen) Konzepten durch Wissenschaftler*innen, Kulturschaffenden, Aktivist*innen und Journalist*innen die Komplexität von postmigrantischen Gesellschaften und darin fortlebenden Ungleichwertigkeitsideologien verstanden und in den europäischen Kontext gebracht werden.
Auf dem Kanal werden verschiedene Formate bespielt, wie z.B. Digital Lectures mit Inputs von führenden Wissenschaftler*innen, Infoclips und Interviews auf IG-TV mit Autor*innen, Journalist*innen, Medienmacher*innen sowie Webinare, Teachings und Empfehlungen.

Welche Themen werden behandelt?

  • Selbstverständnis als (post-)migrantische Gesellschaft(en) und postkoloniale Perspektiven auf Europa; 
  • Allianzen (z.B. muslimisch-jüdisch) gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Rassismus gegen Schwarze Menschen, Antisemitismus und antimuslimischer Rassismus); 
  • Ungleichwertigkeitsideologien innerhalb migrantischer und nicht-migrantischer Communities in Europa und wie Ambiguitätstoleranz und differenzsensibles Wissen und Handeln als Kompetenzen für pluralistische Gesellschaften in Europa vermittelbar sind.

An wen richtet er sich?

Durch den Instagram-Kanal, der als Austausch -und Lernplattform 2020 in Englisch (oder anderen europäische Sprachen mit Englischen UT) bespielt wird, sollen postmigrantische, postkoloniale und marginalisierte Perspektiven auf Europa, z.B. von Schwarzen Menschen, BIPoCs, Geflüchteten Menschen, Rom*nja und Sint*ezza oder queeren Menschen mit Einwanderungsgeschichte sichtbar gemacht werden. Er soll interessierten, jungen Peers sowie Multiplikator*innen in der Bildungsarbeit und diversen Medienschaffenden eine Plattform bieten und in gemeinsamem Austausch thematisch gestaltet werden.

2021 findet eine Bildungsreise mit 10 jungen Europäern in die Niederlande und nach Belgien statt. Die jungen Menschen erhalten die Gelegenheit, Initiativen, Verbände und Wissenschaftler*innen zu treffen, die sich in ihrem jeweiligen lokalen Kontext mit diesen Themen befassen. Ein Teil der Gruppe wird sich später auch mit der Gestaltung von Unterrichtsmaterialien für Kontexte nicht formaler Bildung befassen.

Das Projekt wird durch die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) gefördert.

Ansprechpartner*innen

Pia Sombetzki (p.sombetzki@schwarzkopf-stiftung.de)
Fikri Anil Altintas (a.altintas@schwarzkopf-stiftung.de)

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Die auf dem Instagram-Kanal „Postmigrant Europe“ geteilten Inhalte durch Beitragende und Autor*innen bilden nicht die Meinungen des Förderpartners ab.

Gefördert durch:

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