Lass uns reden: Wie geht’s weiter in Ostdeutschland? – Talk der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa und ZLB

Wir freuen uns sehr, Sie zur Veranstaltung „Lass uns reden: Wie geht’s weiter in Ostdeutschland?“ einzuladen – einem gemeinsamen Veranstaltungsformat der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 15.10.2026 um 17:30 Uhr im Pop-Up Saal der Amerika-Gedenkbibliothek, Blücherplatz 1, 10961 Berlin.

Die Wahlergebnisse in den ostdeutschen Bundesländern sorgen bundesweit für Aufmerksamkeit. Die AfD ist in Sachsen-Anhalt sowie Mecklenburg-Vorpommern stärkste Kraft geworden und könnte in Sachsen-Anhalt sogar die nächste Regierung stellen. In Mecklenburg-Vorpommern wiederrum ist die CDU erstmals unter die fünf-Prozent Hürde gefallen und nicht im kommenden Landtag vertreten. Diese Ergebnisse werfen die Fragen auf, was hinten diesen steckt. Welche politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen dazu beigetragen haben und was diese für die Menschen bedeuten, die in den betroffenen Regionen leben.

Dabei lohnt sich ein Blick über die Wahlergebnisse hinaus. Ostdeutschland hat sich seit der Wiedervereinigung in vielen Bereichen stark verändert und ist heute ein wichtiger Wirtschafts- und Innovationsstandort. Gleichzeitig stehen die ostdeutschen Bundesländer vor besonderen Herausforderungen. Regionen kämpfen mit demografischem Wandel, Fachkräftemangel und strukturellen Veränderungen, während Fragen nach gleichwertigen Lebensverhältnissen, politischer Repräsentation und gesellschaftlichem Zusammenhalt weiterhin eine wichtige Rolle spielen.

Wir freuen uns daher sehr Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland, am 15. Oktober 2026 um 17:30 Uhr im Pop-Up Saal der Amerika-Gedenkbibliothek begrüßen zu dürfen.

Gemeinsam mit Elisabeth Kaiser und Ihnen wollen wir einen Blick auf die vergangenen Wahlergebnisse werfen und über die Zukunft der ostdeutschen Bundesländer sprechen und dabei die über folgenden und weitere Fragen diskutieren: Was lässt sich aus den Wahlergebnissen über die Stimmung und die politischen Erwartungen der Menschen vor Ort ablesen? Welche Rolle spielen wirtschaftliche und soziale Rahmenbedingungen, Erfahrungen mit politischen Institutionen und Fragen der regionalen Entwicklung? Und welche Auswirkungen haben die veränderten politischen Kräfteverhältnisse auf das Leben vor Ort? Wie können die ostdeutschen Bundesländer ihre aktuellen Herausforderungen bewältigen und ihre Stärken weiterentwickeln? Welche Rolle spielen wirtschaftliche Investitionen, gute Infrastruktur und gleichwertige Lebensverhältnisse? Und was braucht es, damit Menschen vor Ort ihre Zukunft selbst mitgestalten können und Vertrauen in demokratische Prozesse erhalten oder zurückgewinnen?

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 14.10.2026 online oder per E-Mail.

    Vielen Dank für Ihre Anmeldung.