Understanding Europe

Understanding Europe ist ein europäisches Bildungsnetzwerk von und für junge Menschen, die sich für Demokratie, Vielfalt und Teilhabe in Europa einsetzen.

Im Mittelpunkt des Projektes stehen Peers, die zwischen 16 und 27 Jahre alt sind. Sie bilden mit ihren Jugendinitiativen in zwölf europäischen Ländern das Netzwerk des Projekts und gestalten es in unterschiedlichen Rollen. Gemeinsam entwickeln sie Workshops zu Politik, Medien und demokratischer Beteiligung und setzen diese in Schulen und anderen Bildungskontexten ihres Landes um.

Facts & Figures

  • Jährlich sind etwa 150 junge Trainer*innen und 12.500 Schüler*innen in 12 Ländern aktiv.
  • Bei der European Summer School werden jedes Jahr 20 erfahrene Trainer*innen dazu qualifiziert, selbst Trainer*innen auszubilden.
  • In zwei jährlichen Treffen werden 20 Peers aus ganz Europa für die Projektumsetzung vor Ort ausgebildet und dabei begleitet.
  • Jedes Jahr fördern wir 6-8 Fellows in der Entwicklung neuer Bildungsformate.
  • Alle Bildungsangebote auch digital verfügbar.

Kursangebot

Momentan gibt es drei digitale und analoge Workshop-Formate für Schüler*innen und junge Menschen ab 14 Jahren. Die Formate folgen dem Peer-Education-Ansatz und funktionieren inklusiv und dialogisch. Die Peers agieren dabei als Moderator*innen und Gesprächspartner*innen auf Augenhöhe.

  • EU-Kompakt-Kurs“: den Schüler*innen werden grundlegendes Wissen, aktuelle Debatten und persönliche Anknüpfungspunkte zur EU und zu Europa vermittelt.
  • Gute Nachrichten!“: Dieser Kurs beleuchtet das eigene Medienverhalten der Schüler*innen und ermutigt sie zu einer offenen Diskussion über die Rolle und Verantwortung von Medien und Journalismus in einer Demokratie.
  • Digitale Medien“: Das neue Format setzt sich interaktiv mit Fake News und Hate Speech auseinander und zeigt Strategien für eine achtsame und demokratische Nutzung digitaler Medien auf.

© Stefanie Loos

Inklusive & diversitätsorientierte Bildungsarbeit

Auf ihren Einsatz in Klassenzimmern werden die Peers durch ein Qualifizierungsprogramm vorbereitet. Nach dem Konzept der Demokratiebildung werden dabei Wissen und Kompetenzen gefördert, die eine aktive Teilhabe junger Menschen an der Gesellschaft ermöglichen.

Auch eine Auseinandersetzung mit partizipativen, diversitätssensiblen und rassismuskritischen Bildungsansätzen spielt eine zentrale Rolle. Das Projekt schafft damit einen geschützten Lern- und Begegnungsraum, der jungen Menschen Möglichkeiten bietet, sich auszuprobieren und sich und andere Weltbilder und Erfahrungshintergründe kennenzulernen und besser verstehen zu lernen.

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