Junge Jury

Die Junge Jury ist ein Gremium, das seit 2018 den Margot-Friedländer-Preis berät. Jedes Jahr spricht sie eine Empfehlung für die preiswürdigsten und besonders jugendgerechten Projekte an Margot Friedländer und die von ihr berufene Jury aus. Sie setzt sich aus bis zu 12 Alumni des Preises und anderen engagierten jungen Menschen zwischen 16 und 20 Jahren zusammen.

Die Junge Jury 2022

Die Bewerbungsphase für die Junge Jury 2022 ist abgeschlossen. Wir werden Informationen über die neuen Mitglieder und ihre Aktivitäten hier veröffentlichen.

Gardinia und Nicolas gemeinsam mit Margot Friedländer bei der Preisverleihung 2021 © Stefanie Loos / Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa

Die Junge Jury 2020/21

Die Seminartage der Jungen Jury 2020/21 fanden – aufgrund der Corona-Pandemie dieses Jahr digital – vom 3. bis 6. Dezember 2020 statt. Zwölf motivierte Jugendliche aus ganz Deutschland bereiteten sich gemeinsam in einem vielfältigen Seminarprogramm auf die Auswahl der besten Projekte des Margot-Friedländer-Preises vor.

Sie diskutierten mit Regisseur Arkadij Khaet und Drehbuchautorin Merle Teresa Kirchhoff nach einem Screening über den Kurzfilm „Mazel Tov Cocktail“, nahmen an einem Workshop mit der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz teil und sprachen mit Autor Ronen Steinke über jüdische Lebensrealitäten und antisemitischen Terror in Deutschland sprechen. Auch das Netzwerk Young Ambassadors Against Antisemitism stellte sich kurz vor.

Am Ende wurden acht vielversprechende Projekte an die Jury um Margot Friedländer weiterempfohlen.

Teilnehmer*innen der Jungen Jury 2020/21

  • Stella

    „Ich habe an diesen vier Tagen so viel Inspiration und tolle Ideen mitbekommen, dass ich am liebsten ein paar Jahre in der Zeit zurückreisen wollen würde. Zurück zu meiner Schulzeit, um ein eigenes Projekt zum Thema Antisemitismus auf die Beine zu stellen und damit beim Margot-Friedländer-Preis teilzunehmen. Und auch, um damit einen Teil zur Verbesserung der Situation der Juden heute in Deutschland beizutragen, indem die junge Generation aufgeklärt wird und nicht dieselben Fehler macht, wie so manch' andere Generationen.“
  • Gardinia

    „Es war eine große Ehre an der Jury 2020 teilnehmen zu dürfen. Wir haben nicht nur tolle und spannende Projekte erlebt sondern auch die Chance gehabt, mit den Teilnehmern ein eigenes Netzwerk aufzubauen.“
  • Elif

    „Ich bin unglaublich dankbar, Teil der Jungen Jury des Margot-Friedländer-Preises zu sein. Die Projekte machen einen signifikanten Unterschied für die Gesellschaft aus, sie sind inspirierend und ermutigend: Im innersten Kern setzen sie sich mit dem Holocaust auseinander und erreichen junge Menschen durch nachhaltige und praktische Projekte.“
  • Anouk

    „Ich hätte nicht gedacht, dass ich sogar etwas traurig sein würde, wenn das Projekt vorbei ist. Ich hoffe sehr auf ein persönliches Treffen, im besten Falle bei der Preisverleihung!“
  • Jessica

    „Viel gelernt, viel geschafft und unglaublich viel Inspiration gewonnen, weiter anzupacken und die Welt ein bisschen zu verändern. Das Wochenende hat unglaublich viel Spaß gemacht und ich freue mich darauf zu sehen, wer die Auszeichnungen gewinnen wird!“
  • Johanna

    Zitat von Margaret Mead: „Zweifle nie daran, dass eine kleine Gruppe engagierter Menschen die Welt verändern kann - tatsächlich ist dies die einzige Art und Weise, in der die Welt jemals verändert wurde.“
  • Milena

    „Ich freue mich sehr Teil der Jungen Jury 2021 zu sein. Es ist toll wie groß das Interesse am Preis und wie hoch die Beteiligung trotz Covid-19 ist. Wir haben am Wochenende innovative und bewegende Projektbewerbungen gelesen, aus denen wir für Margot Friedländer & ihre Jury eine gute Vorauswahl getroffen haben.“
  • Nicolas

    „Durch das Seminarprogramm der Jungen Jury habe ich eine neue Perspektive erlangt, vor allem auf aktuellen Antisemitismus. Am Juryprozess an sich war das Herausfordernde die Auswahl der besten Projekte aus einem großen Pool toller Ideen. Ich glaube, dass uns als Gruppe diese Erfahrung, die manchmal harte Arbeit für ein gemeinsames Ziel, viel Kraft für die Zukunft gegeben hat.“

Die Junge Jury 2019/20

Das Ausbildungsseminar fand vom 14. bis 17. November 2019 in Berlin statt. Auf dem Programm standen ein Besuch des außerschulischen Lernorts 7xJung, ein Workshop zur Erinnerungslandschaft Berlin sowie intensive Diskussionen über die eingereichten Projektideen.

Die Mitglieder der Jungen Jury 2019/20 waren:

  • Ruby, Hessen,
  • Erik, Baden-Württemberg,
  • Fabiola, Bayern,
  • Hagen, NRW,
  • Sandhya, Hessen,
  • Karla, Thüringen,
  • Mona, NRW,
  • Elisabeth, Hessen,
  • Romy, NRW.

Die Junge Jury 2018/19

Das Ausbildungsseminar fand vom 22. bis 25. November 2018 in Berlin statt. Bei einer Podiumsdiskussion sprachen Vertreter*innen des Leo Baeck Instituts, der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und von Gegen Vergessen e. V. über Antisemitismus in der Gegenwart. Neben einem Studientag mit dem Thema Kontinuitätslinien Antisemitismus im Haus der Wannsee-Konferenz wurden die Jugendlichen in die Jury-Arbeit eingeführt und besuchten die Synagoge Fraenkelufer. In mehreren Runden entschieden sie sich dann für ein Dutzend Projekte, für die sie ihre Empfehlungen aussprachen.

Die Mitglieder der Jungen Jury 2018/19 waren:

  • Tuğrulhan, NRW,
  • Hagen, NRW,
  • Mona, NRW,
  • Janika, Berlin,
  • Linda, NRW,
  • Simeon-Joel, Baden-Württemberg,
  • Samuel, Baden-Württemberg,
  • Julia, NRW,
  • Milad, Niedersachsen,
  • Angelina Ludowika, Niedersachsen,
  • Bosse, Niedersachsen,
  • Noah, NRW.

„Ich möchte Ihnen von ganzem Herzen danken, dass Sie jungen Menschen die Chance geben, einen Einblick in die Juryarbeit zu erlangen und darüber hinaus sich mit den Themen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung zu beschäftigen. Wir haben als zwölfköpfiges Team aber auch in Kleingruppen optimal zusammengearbeitet. Die Evaluation der Projekte ist uns dadurch recht gut gelungen. Ich hoffe, Sie können in den kommenden Jahren wieder ein solches Projekt für junge Erwachsene auf die Beine stellen.“
— Simeon-Joel Brunner, Kornwestheim

„Wie die anderen sicherlich auch, habe ich persönlich das Gefühl, als Teil des jungen Jury sehr viel gelernt und mitgenommen zu haben. Das Programm war wirklich super vielseitig und anregend und ganz besonders die Betreuung und Begleitung war so super, dass man sich stets wohl-, wertgeschätzt und wahrgenommen gefühlt hat.“

Janika Raisch, Berlin, Projekt Zweitzeugen

Newsletter