Mehr Europa, weniger USA? Die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft

Wir freuen uns sehr, Sie zu der Veranstaltung „Mehr Europa, weniger USA? Die Zukunft der transatlantischen Partnerschaft“ einzuladen. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 02.09.2026 um 17:30 Uhr in der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa statt.

Was passiert, wenn Europas wichtigster sicherheitspolitischer Partner seine Prioritäten verändert? Die zweite Trump-Administration stellt die transatlantische Partnerschaft derzeit vor neue politische, wirtschaftliche und sicherheitspolitische Herausforderungen. Der Krieg mit Iran hat nicht nur die Sicherheitslage im Nahen Osten verändert, sondern wirkt sich über steigende Energiepreise und die Unsicherheit auf den internationalen Handelswegen wie der Straße von Hormus auch unmittelbar auf Europa aus. Gleichzeitig fordert Washington von den europäischen NATO-Staaten mehr Verantwortung für die eigene Verteidigung und höhere Verteidigungsausgaben. Und mit den weiteren angekündigten US-Zöllen für 60 Handelspartner, darunter auch die Europäische Union, geraten auch die wirtschaftlichen Beziehungen immer mehr unter Druck.

Die europäischen Staaten stehen damit vor einer grundlegenden Abwägung: Wie viel wirtschaftliche und sicherheitspolitische Abhängigkeit von den USA kann und will sich Europa künftig leisten?  Die NATO bildet seit Jahrzehnten das Fundament der europäischen Sicherheitspolitik, zugleich sind die EU und die USA mit einem Handels- und Investitionsvolumen von rund 1,8 Billionen Euro im Jahr 2025 wirtschaftlich so eng verflochten wie kaum zwei andere Partner. Die aktuellen Entwicklungen verändern das Verhältnis zwischen Europa und den USA grundlegend. Wirtschafts-, außen- und sicherheitspolitische Fragen lassen sich dabei immer weniger voneinander trennen.

Wir freuen uns sehr, zu diesem Thema Julia Friedlander, Geschäftsführerin des transatlantischen Netzwerks Atlantik-Brücke, am Mittwoch, den 2.  September 2026, um 17:30 Uhr in der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa begrüßen zu dürfen.

Gemeinsam mit Ihnen und Julia Friedlander möchten wir über folgende und weitere Fragen diskutieren: Welche Folgen hat die zweite Trump-Administration für Europas sicherheitspolitische Zukunft und die transatlantische Partnerschaft? Wie kann Europa strategisch unabhängiger werden, ohne die USA als wichtigsten Partner zu verlieren? Welche Rolle spielen die USA und Europa im Krieg in der Ukraine und im Konflikt mit Iran – und was bedeutet das für Europas Sicherheit?  Und welche Rolle spielen Zölle und Sanktionen heute in der Außenpolitik?

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr und bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 01.09.2026.

Unterstützt von:

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