Gegen den Strom schwimmen – Postmigrantische Allianzen in Zeiten des Rechtsrucks

Anlässlich des bundesweiten Aktionstags gegen antimuslimischen Rassismus am 01.07. und des 15-jährigen Gründungsjubiläums der Junge Islam Konferenz (JIK) laden wir Sie zu der Veranstaltung "Gegen den Strom schwimmen – Postmigrantische Allianzen in Zeiten des Rechtsrucks". Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 01.07.2026 um 17:00 Uhr in der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa statt.

Anfeindungen in der U-Bahn wegen eines Kopftuchs, rassistische Parolen auf Partys und offener Hass gegen Muslim*innen in den Kommentaren auf TikTok und Instagram: Antimuslimischer Rassismus ist längst kein Randproblem mehr, sondern prägt ganz real den Alltag von vielen. Der Rechtsruck hat das gesellschaftliche Klima dramatisch verändert und stellt unsere Gesellschaft vor immer neue Herausforderungen.

Darauf aufmerksam machen soll der bundesweite Aktionstag gegen antimuslimischen Rassismus am 1. Juli, außerdem feiert die Junge Islam Konferenz (JIK) ihr 15-jähriges Bestehen. In einer Zeit, in der die Bekämpfung von Rassismus zunehmend unter Druck gerät, ist es wichtiger denn je, starke Allianzen zu schmieden, also Bündnisse in einer von Migration geprägten Gesellschaft und den zunehmenden Diskursverschiebungen gemeinsam etwas entgegenzusetzen.

Aus diesem Grund und zum Anlass des 15-jährigen Jubiläums der JIK freuen wir uns sehr, die JIK-Gründerin Esra Küçük (Vorstandsvorsitzende der Schwarzkopf-Stiftung) sowie
Elif Eralp (Spitzenkandidatin der Partei Die Linke), Tuba Bozkurt (Bündnis 90/Die Grünen), Orkan Özdemir (SPD), Dr. Ersin Nas (CDU) und Batuhan Temiz (FDP) am Mittwoch, den 1. Juli 2026 um 17:00 Uhr, bei uns in der Stiftung begrüßen zu dürfen.

Gemeinsam mit Ihnen und unseren Gästen möchten wir folgende und weitere Fragen diskutieren: Wie verändert der gesellschaftliche Rechtsruck das Leben in migrantischen Communities? Welche Gruppen sind aktuell besonders gefährdet, schutzlos und politisch unsichtbar? Welche Gegen- und Überwältigungsstrategien bei anti-muslimischem Rassismus haben sich in der Praxis bewährt und wie wehren sich junge Erwachsene am besten? Und wie können wir politische Forderungen marginalisierter Communities stärken?