Regeln im Krieg – Das humanitäre Völkerrecht unter Druck

Wir freuen uns sehr, Sie zu der Veranstaltung „Regeln im Krieg – Das humanitäre Völkerrecht unter Druck“ einzuladen. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, den 19.03.2026 um 17:30 Uhr in der Schwarzkopf Stiftung Junges Europa statt.

Ob die Kriege im ehemaligen Jugoslawien und der Völkermord in Ruanda in den 1990er-Jahren oder aktuell die Konflikte in der Ukraine, im Sudan, im Nahen Osten oder in der Demokratischen Republik Kongo – bewaffnete Konflikte prägen die Internationale Politik unserer Zeit. Bilder von zerstörten Krankenhäusern, verletzten Zivilist*innen und humanitären Katastrophen sind fast alltäglich, dabei existieren seit mehr als einem Jahrhundert internationale Regeln, die selbst im Krieg gelten sollen: das humanitäre Völkerrecht. Es soll Zivilist*innen schützen, den Einsatz bestimmter Waffen verbieten und verwundeten Soldat*innen Versorgung garantieren. Doch wie wirksam sind diese „Regeln des Krieges“ heute noch? Die Durchsetzung des Humanitären Völkerrechts ist oft schwierig: Militärische Strategien oder politische Interessen führen immer wieder dazu, dass etwa zivile Infrastruktur beschädigt wird oder humanitäre Hilfe behindert wird – obwohl dies völkerrechtlich verboten ist.

Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr, Dr. Katja Schöberl am Donnerstag, den 19.  März 2026, um 17:30 Uhr in der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa begrüßen zu dürfen.

Dr. Katja Schöberl leitet die Stabstelle Internationale Beziehungen und Humanitäres Völkerrecht beim Deutschen Roten Kreuz (DRK). Das DRK hat als nationale Hilfsgesellschaft die gesetzliche Aufgabe, die Grundsätze des humanitären Völkerrechts in Deutschland zu verbreiten und engagiert sich darüber hinaus international für den Schutz von Menschen, leistet Hilfe in Krisensituationen und stärkt den Schutz der Zivilbevölkerung.

Gemeinsam mit Ihnen und Dr. Katja Schöberl wollen wir über folgende und weitere Fragen diskutieren: Wie wirksam ist das humanitäre Völkerrecht, wenn Verstöße kaum Konsequenzen haben? Warum kommt es trotz klarer völkerrechtlicher Regeln immer wieder zu schweren Verstößen? Wie kann der Schutz von Zivilist*innen, medizinischem Personal und humanitären Helfer*innen verbessert werden? Welche Verantwortung tragen Staaten, internationale Organisationen und humanitäre Akteure für die Durchsetzung des humanitären Völkerrechts?

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Young European Security Talks“ statt. Mit dieser Reihe möchten wir gemeinsam mit jungen Menschen aktuelle sicherheitspolitische Fragestellungen diskutieren – im Gespräch mit Expert*innen und Entscheidungsträger*innen.

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr und bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 18.03.2026.

    Vielen Dank für Ihre Anmeldung.