Willkommenskultur für alle? - Die Thematisierung von rassistischen Grenzregimen im Kontext von Medien, Zivilgesellschaft & Recht

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine flüchteten und flüchten immer noch Tausende von Menschen aus der Ukraine in europäische Staaten, darunter ein Großteil auch nach Deutschland. Unter ihnen sind ebenfalls (ukrainische) Sint*izze und Rom*nja, Schwarze Menschen und People of Color auf der Flucht. Trotz zivilgesellschaftlicher Willkommenskultur zeigt sich jedoch, dass Rassismus und Diskriminierung keinen Halt in Deutschland vor ihnen machen, im Gegenteil: Die Rolle der Medien in der ungleichen Behandlung steht dabei besonders im Fokus.

Wie ist die mediale Berichterstattung zurzeit in Bezug auf diese Geflüchtetenkrise einzuordnen? Welchen Einfluss spielt die EU und seine Grenzpolitik in der Reproduktion rassistischer Stereotype? Wie sieht die rechtliche Lage dabei aus und der Umgang damit? Wie ist die Zivilgesellschaft als Akteur einzuordnen und welche Verantwortung obliegt ihr? Und welchen Einfluss hat das besonders im Vergleich zwischen 2015 und 2022?

Unter anderem diese Fragen möchten wir gerne im Austausch gemeinsam mit unseren Gäst*innen Dr. Sué González Hauck (Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung – DeZIM) und Tahir Della (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland – ISD e.V.) diskutieren.

Dr. Sué Gonzalez Hauck ist studierte Juristin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung. Tahir Della ist Vorstandsmitglied der Initiative Schwarzer Menschen, politischer Referent und Aktivist.

Begleitet und moderiert wird die Veranstaltung von Sarah Schneider (Moderatorin beim funk-Format Auf Klo)

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung über den Anmeldelink bis zum 06.12.2022.