'Zusammenleben' - Vernissage der JIK Medienakademie

Islam und Muslim*innen sind laufend Gegenstand von medialer Berichterstattung. Nicht selten kommt es dabei zu stereotypen Darstellungen, durch die sich junge Muslim*innen falsch repräsentiert fühlen. Ein Grund dafür ist, dass wir häufig nur die Perspektive derjenigen lesen und hören, die nicht selbst von den ausgrenzenden Diskursen betroffen sind. Aus diesem Grund haben wir im letzten Jahr die JIK Medienakademie gestartet.

In diesem Jahr findet der zweite Jahrgang der „M.AKA“ in Kooperation mit der der Berlin University Alliance im Projekt RePLITO („Beyond Social Cohesion: Global Repertoires of Living Together“) statt. Über ein halbes Jahr lang werden darin acht jungen Netzwerkmitglieder der Jungen Islam Konferenz von Mentor*innen in einem von drei Schwerpunktbereichen begleitet: Fotografie, Film und journalistisches Schreiben. Sie sollen sich in eigenen kreativen Projekten dem Thema „Kulturellen Praktiken in einer postmigrantischen Gesellschaft wertschätzen und im Zusammenleben neu denken“ nähern und sich kreativ damit auseinandersetzen.

Am 8. September 2022 ab 18 Uhr werden in Form einer Vernissage die Ergebnisse präsentiert werden. Bei einem Buffet und Getränken gibt es die Gelegenheit, neue Verbindungen zu knüpfen, sich gegenseitig und die Arbeiten der Medienakademie-Mentees kennenzulernen.

Mehr über die JIK Medienakademie erfahren.
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Die Medienakademie wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie Leben!” und der Stiftung Mercator. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Kompetenznetzwerks Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft statt.