Margot-Friedländer-Preis

Mit dem Margot-Friedländer-Preis werden seit 2014 Jugendliche und Auszubildende dazu aufgerufen, sich mit dem Holocaust, seiner Überlieferung und Zeugenschaft in interaktiven Projekten auseinanderzusetzen und sich gegen heutige Formen von Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung einzusetzen. Die Projekte sind zum Zeitpunkt der Preisverleihung noch nicht abgeschlossen.

Wir freuen uns besonders, dass der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung Dr. Felix Klein die Schirmherrschaft der diesjährigen Ausschreibung übernimmt: „Der Margot-Friedländer-Preis ist ein hervorragendes Beispiel für eine lebendige und moderne Erinnerungskultur. Dies ist besonders wichtig im Hinblick auf die Zukunft, wenn die Generation der Zeitzeugen und Holocaust-Überlebenden nicht mehr unter uns weilt. Die Erinnerung an die nationalsozialistischen Gewaltverbrechen und den Holocaust wachzuhalten, ist eine politische und gesellschaftliche Daueraufgabe für uns alle.“

Nähere Informationen zu den Teilnahmebedingungen sind hier zu finden.

Die Preisträger*innen des Margot-Friedländer-Preises 2020

Projekt: „Wege der Erinnerung“ – Spuren jüdischen Lebens in Köthen der Freien Schule Anhalt, Köthen, Sachsen-Anhalt

Projekt: Bilderbücher gegen das Vergessen: Biographien von KZ-Überlebenden für Kinder und Jugendliche der Elly-Heuss-Knapp-Realschule, Köln, NRW

Projekt: Erinnern an die 500 inhaftierten jüdischen Frauen des KZ Außenlagers Neugraben des Gymnasiums Süderelbe, Neugraben, Hamburg

Zusätzlich wurde 2020 ein weiteres Projekt mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet:

 

Projekt: Der „Gestrandete Zug“ – Schicksale, an die erinnert werden soll des Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasiums Wolmirstedt, Sachsen-Anhalt

 

Der Wettbewerb

Wer kann sich mit welchen Projektideen bewerben? Wer sitzt in der Jury? Der Margot-Friedländer-Preis wird bundesweit im Juni ausgeschrieben. Hier könnt ihr euch bis zum 11. November 2019  bewerben.

Preisverleihung und Seminar

Im Mai 2019 wurde der Margot-Friedländer-Preis in Berlin an Schüler*innen aus Hessen und dem Saarland übergeben.

Margot Friedländer

Margot Friedländer ist Zeitzeugin des Holocaust und besucht regelmäßig Schulen in ganz Deutschland um über Ihr Leben zu berichten und junge Menschen zu Zivilcourage zu ermutigen.

Die Junge Jury

Junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren treffen sich zu einem Ausbildungsseminar in Berlin und wählen aus allen Bewerbungen Projekte aus, die sie für besonders preiswürdig halten.

Preisträger*innen und Projekte

Wer sind die aktuellen Preisträger*innen und welche Projekte sind bereits entstanden?

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