Der Wettbewerb

Bis zum 23. Oktober 2022 können sich wieder deutschlandweit Jugendliche mit Ihren Projektideen zu den Themen Holocaust und seiner Zeugenschaft, Überlieferung und historische Kontinuitätslinien bewerben. Die Gewinner*innengruppen erhalten ein Preisgeld und inhaltliche Unterstützung für die Umsetzung ihrer Projekte und werden zur Preisverleihung nach Berlin eingeladen.

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Der Margot-Friedländer-Preis vergibt ein Preisgeld von bis zu 5.000 Euro, das die Umsetzung der Projektideen zwischen Januar und Juli 2023 ermöglichen soll. Während dieser Zeit bieten wir eine ausführliche pädagogische Begleitung in Form von Seminaren, Beratung und Vernetzung an.

Alle Gewinner*innengruppen werden nach Berlin eingeladen, wo ein ausführliches Programm mit Reflektion, Austausch und Workshops auf sie wartet. Besonderes Highlight ist die Preisverleihung mit Margot Friedländer und einem hohen Gast aus der Politik. Im letzten Jahr konnten wir die ehemalige Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel als Laudatorin begrüßen.

Ziel des Preises ist es, junge Menschen dazu aufzurufen und dabei zu unterstützen, sich gegen heutige Formen von Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und Ausgrenzung und für eine pluralistische Migrationsgesellschaft einzusetzen.

Die Ausschreibung 2023

Die Projekte sollen inhaltlich zwei dieser Themen bearbeiten:

  • Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Menschen
  • Weiterführung der Zeugenarbeit in einer Zukunft ohne Zeitzeug*innen
  • Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und Ausgrenzung in der Gegenwart
  • Recherchen zu Kontinuitäten rechtsextremistischer, antisemitischer, rassistischer und antiziganistischer Gewalttaten und Strukturen nach 1945 in Deutschland

Teilnahmebedingungen

  • Eingang der vollständigen Bewerbung online bis zum 23. Oktober 2022
  • Bewerben können sich deutschlandweit Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 5 aller Schulformen und Auszubildende und Jugendliche bis 25 Jahre, die kein Studium begonnen haben.
    • Das kann im Klassenverband, jahrgangsübergreifend, als Lern-, Projekt-, Arbeitsgruppe, als Schüler*innenvertretung oder Jugendgruppe, -initiative geschehen.
    • Ausgenommen sind Abschlussklassen, wenn die Umsetzungsphase des Projekts in einen prüfungsrelevanten Zeitraum fällt.
  • Die Kooperation mit einem außerschulischen Lernort in der Umsetzungsphase ist möglich.
  • Das Projekt wird von den Jugendlichen möglichst eigenständig (unter Hilfestellung einer*s betreuenden Pädagog*in) entwickelt und umgesetzt und ist im Zeitraum von Januar – Juli 2023 durchführbar.
  • Das Projekt enthält innovative und interaktive Elemente und hat das Potenzial, eine nachhaltige Wirkung für die Schülerschaft und das Umfeld zu entwickeln. Auch ein bestehendes Projekt kann in seiner Sichtbarkeit, Bekanntmachung oder Nachhaltigkeit unterstützt werden, z.B. durch virtuelle Projektpräsentationen oder Workshops von Jugendlichen für Jugendliche.
  • Bei eingeschränkten Umsetzungsmöglichkeiten durch die Covid-19-Pandemie kann die Frist verlängert werden oder die Projektarbeit digital stattfinden.

Verbindliche Bestandteile der Bewerbung

Bewerbungen können über das Onlineformular auf der Webseite der Schwarzkopf-Stiftung eingereicht werden. Die Entscheidung der Jury wird im Dezember 2022 bekannt gegeben und ist endgültig und nicht anfechtbar.

Bestandteile der Online-Bewerbung sind:

  • Angaben zur Zusammensetzung der Projektgruppe, eine kurze Projektbeschreibung (max. 5 Sätze),
  • eine ausführliche inhaltliche Beschreibung der Projektidee von 1-2 Seiten (Was sind die Bezüge zu den inhaltlichen Kriterien des Preises und was soll erreicht werden?) und
  • ein Plan der Umsetzungsphase von Januar – Juli 2023, sowie Angaben zu geplanten Ausgaben für die Umsetzung 2023.

Beratung

Projektpartner und Jury

Der Margot-Friedländer-Preis ist ein Wettbewerb der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa, ermöglicht durch die Förderung von Ernst & Young und der Berliner Sparkasse.

Seit 2018 wird der Preis von einer Jungen Jury beraten, die ihre Empfehlung für die preiswürdigsten und besonders jugendgerechten Projekte an Margot Friedländer und die Mitglieder der von ihr berufenen Jury übergibt. Diese Jury wiederum setzt sich zusammen aus Margot Friedländer, Dr. Cornelius Grossmann, Adolf Haasen, Ilka Keuper (+), Dr. Peter Matthias, Kai-Uwe Peter, André Schmitz-Schwarzkopf, Ulrich Plett, Ozan Keskinkilic. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar.

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