Der Wettbewerb

Der Margot-Friedländer-Preis vergibt jedes Jahr ein Preisgeld von bis zu 5.000 Euro für Projekte von Jugendlichen, die sich mit dem Holocaust, seiner Zeugenschaft, Überlieferung und historischen Kontinuitätslinien auseinandersetzen. Die Umsetzung der Projektideen findet zwischen Januar und Juli des jeweiligen Jahres statt. Während dieser Zeit bieten wir als Stiftung eine ausführliche pädagogische Begleitung in Form von Seminaren, Beratung und Vernetzung an.

Ziel des Preises ist es, junge Menschen dazu aufzurufen und dabei zu unterstützen, sich gegen heutige Formen von Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und Ausgrenzung und für eine pluralistische Migrationsgesellschaft einzusetzen.

Die Ausschreibung 2022 (geschlossen)

Bewerbungsphase für den Wettbewerb 2022 ist abgeschlossen. Interessierte können sich anhand der Ausschreibung informieren oder für eine zukünftige Teilnahme vorbereiten.

Die Projekte sollen inhaltlich zwei dieser Themen bearbeiten:

  • Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Menschen
  • Weiterführung der Zeugenarbeit in einer Zukunft ohne Zeitzeug*innen
  • Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus, Antiziganismus und Ausgrenzung in der Gegenwart
  • Recherchen zu Kontinuitäten rechtsextremistischer, antisemitischer, rassistischer und antiziganistischer Gewalttaten und Strukturen nach 1945 in Deutschland

Teilnahmebedingungen

  • Eingang der vollständigen Bewerbung online bis zum 7. November 2021
  • Bewerben können sich deutschlandweit Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 5 aller Schulformen und Auszubildende und Jugendliche bis 25 Jahre, die kein Studium begonnen haben
    • im Klassenverband, jahrgangsübergreifend, als Lern-, Projekt-, Arbeitsgruppe, als Schüler*innenvertretung oder Jugendgruppe, -initiative
    • Ausgenommen sind Abschlussklassen, wenn die Umsetzungsphase des Projekts in einen prüfungsrelevanten Zeitraum fällt.
  • Die Kooperation mit einem außerschulischen Lernort in der Umsetzungsphase ist möglich.
  • Das Projekt wird von den Jugendlichen möglichst eigenständig (unter Hilfestellung einer*s betreuenden Pädagogin*en) entwickelt und umgesetzt und ist im Zeitraum von Januar bis Juli durchführbar
  • Das Projekt enthält innovative und interaktive Elemente und hat das Potenzial, eine nachhaltige Wirkung für die Schülerschaft und das Umfeld zu entwickeln. Auch ein bestehendes Projekt kann in seiner Sichtbarkeit, Bekanntmachung oder Nachhaltigkeit unterstützt werden, z. B. durch virtuelle Projektpräsentationen oder Workshops von Jugendlichen für Jugendliche.
  • Bei eingeschränkten Umsetzungsmöglichkeiten durch die COVID-19-Pandemie kann die Frist verlängert werden oder die Projektarbeit digital stattfinden.

Verbindliche Bestandteile der Bewerbung

Bewerbungen können über das Onlineformular auf der Website der Schwarzkopf-Stiftung eingereicht werden. Die Entscheidung der Jury wird im Dezember bekannt gegeben.

Bestandteile der Onlinebewerbung sind:

  • Angaben zur Zusammensetzung der Projektgruppe
  • Kurze Projektbeschreibung (maximal fünf Sätze)
  • Ausführliche inhaltliche Beschreibung der Projektidee von ein bis zwei Seiten (Was sind die Bezüge zu den inhaltlichen Kriterien des Preises und was soll erreicht werden?)
  • Plan der Umsetzungsphase von Januar bis Juli 2022 sowie Angaben zu geplanten Ausgaben für die Umsetzung 2022

Beratung

Projektpartner und Jury

Der Margot-Friedländer-Preis ist ein Wettbewerb der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa ermöglicht durch Ernst & Young und die Berliner Sparkasse.

Seit 2018 wird der Margot-Friedländer-Preis von einer Jungen Jury beraten, die ihre Empfehlung für die preiswürdigsten und besonders jugendgerechten Projekte 2019 an Margot Friedländer und die Mitglieder der von ihr berufenen Jury übergibt. Diese Jury wiederum setzt sich zusammen aus Margot Friedländer, Dr. Cornelius Grossmann, Adolf Haasen, Ilka Keuper (†), Dr. Peter Matthias, Kai-Uwe Peter, André Schmitz-Schwarzkopf, Ulrich Plett, Ozan Zakariya Keskinkilic. Die Entscheidung der Jury ist endgültig und nicht anfechtbar.

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