Veranstaltungsarchiv

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    Russischsprachige Community vor der Bundestagswahl: Falsche Narrative und echte Forderungen

    Mit Marina Weisband (Bündnis 90/ Die Grünen)

    Spätaussiedler*innen, Russlanddeutsche, Kontigentflüchtlinge – Die Migrationsgeschichte und die Lebenswelten Russischsprachiger Menschen sind vielfältig und komplex. Diese kommt in der medialen Darstellung leider oft zu kurz. Vor der Bundestagswahl 2021 ein Grund mehr, Perspektiven zu wechseln und Betroffene ins Gespräch zu bringen.

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    Über Konstruktionen und Wahrnehmungen von Muslim*innen in Deutschland

    Mit Anna Sabel und Mehmet Arbag

    Elf Jahre ist es her, dass der damalige Bundespräsident Christian Wulff sagte: „Der Islam gehört zu Deutschland“. Damit wurde eine Debatte angestoßen, die sich bis heute hält. Viele muslimische Menschen leben schon seit Jahrzehnten in Deutschland, dennoch sind diese Lebenswelten in der deutschen Bevölkerung kaum bekannt. Oft sehen sich Muslim*innen mit Stereotypen, wie „ungebildet“, „gewalttätig“, „demokratiefern“ konfrontiert. Solche rassistischen (Islam-)Bilder, Vorstellungen und Denkweisen, verdeutlichen den Bedarf darüber, über den ›Islam‹ und die ›Muslim*innen‹ zu sprechen und vor allem aufzuklären, um bestehende Vorurteile abzubauen.

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    Klimaschutzgesetz 2.0 – neue Chance für das Klima?

    Mit Lu Yen Roloff, Dr. Franka Kretschmer

    Ende April erklärte das Bundesverfassungsgericht das deutsche Klimaschutzgesetz aus dem Jahr 2019 für teilweise verfassungswidrig. Während die überarbeitete Neuauflage auf ihren Beschluss in Bundestag und Bundesrat wartet, diskutieren die beiden parteilosen Bundestagskandidatinnen Lu Yen Roloff und Dr. Franka Kretschmer, ob das neue Gesetz die nötige Wende in der Klimapolitik bringen kann.

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    “Alle” ins Engagement holen? – Woran es scheitert und wie es gelingen kann

    Mit Josi Hübner (Fridays for Future), Valentina Michaelis (Viva con Agua), Konrad Müller (Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz) und Klaus-Peter Licht (Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales)

    Termindruck, Alltagsstress und Veränderungsbereitschaft – unsere schnelllebige Gesellschaft kann ganz schön herausfordernd sein. Was bedeutet das für Menschen, die sich engagieren und für den guten Zweck einbringen wollen? Denn gerade in Deutschland steht das Ehrenamt nicht selten sinnbildlich für Verbindlichkeit. Es wird getragen von Menschen, die verlässlich über viel Jahre auffangen, was ansonsten liegen bleiben würde.  

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    „Als die Gestapo an der Haustür klingelte“ – ein Zeitzeugengespräch

    Mit Franz und Petra Michalski, Zeitzeugen

    „Noch ein Bericht aus dem Dritten Reich, noch einmal eine Wanderung von 1933 bis 1945, wozu? Weil kein Schicksal dem anderen gleicht. Millionen Menschen wurden in der Zeit des Nationalsozialismus ausgegrenzt, verfolgt und ermordet. Nur einige Tausend haben versucht, den Entrechteten zu helfen. Doch jede dieser Rettungsgeschichten ist einzigartig.“ Franz Michalski, geboren 1934, berichtet von der Geschichte und der dramatischen Rettung seiner Familie während der NS-Zeit.

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    Deutschland (post-)kolonial? Zu Vergangenheit und Gegenwart (post-)kolonialer Realitäten in Deutschland und Europa

    Mit Peggy Piesche, Jeff Kwasi Klein

    Völkermord, geraubte Kunstschätze, Straßenumbenennung: Die Debatte um die deutsche Kolonialvergangenheit wird lauter – in der Politik, den Museen und auf den Straßen. Was hierzulande außerhalb von ehemals kolonisierten Communities allerdings kaum jemand weiß: Deutschland war zwischen 1885 und 1919 die drittgrößte europäische Kolonialmacht in Afrika, hinter dem Vereinigten Königreich und Frankreich. Wie steht es um die koloniale Aufarbeitung in Deutschland, aber auch in Europa?

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